Folge 20- Wissenschaftskommunikation 2026: PR, Strategie & echte Partizipation
Shownotes
Forschung greifbar machen und die Gesellschaft einbinden. Wissenschaftskommunikation ist ein großartiger Auftrag. Aber wie füllt man ihn im Alltag mit Leben, wenn Budgets oft fest vorgegeben sind und die Grenze zur klassischen Hochschul-PR fließend verläuft? Das klären wir in Folge 20 von Inside Hochschulkommunikation. Gemeinsam mit Philipp Schrögel (TU Chemnitz) und Ralf Garten (Hochschule Osnabrück) diskutieren wir, wie zeitgemäße Wisskomm funktioniert und wie sie sich klug in der Kommunikationsstrategie verankern lässt. Wir zeigen auf, wie man Vertrauen in die Wissenschaft aktiv aufbaut und echte Partizipation schafft – zum Beispiel ganz nahbar beim „Heimspiel Wissenschaft“ im lokalen Sportheim. Dabei betrachten wir, wie man Synergien clever nutzt, um knappe Ressourcen effizient einzusetzen, und warum authentischer Social-Media-Content direkt aus der Forschung oft die stärkste Wirkung erzielt. Außerdem sprechen wir über den wertvollen „Scicomm-Support“, der Wissenschaftler:innen im öffentlichen Diskurs aktiv den Rücken stärkt. Eine Folge voller Impulse, um Wissenschaftskommunikation im Alltag strategisch zu meistern – schnell, ehrlich und mit Aha-Effekt.
Die Stimmen in Folge 20 Philipp Schrögel Wissenschaftlicher Mitarbeiter TU Chemnitz 🔗https://www.tu-chemnitz.de/hsw/soziologie/Institut/Profile/pschr/ LinkedInhttps://www.linkedin.com/in/schroegel/ Ralf Garten Leitung Hochschulkommunikation & Marketing Hochschule Osnabrück 🔗 https://www.mandarin.digital/marketing LinkedInhttps://www.linkedin.com/in/ralf-garten-6621208/
Ina Teloudis Redakteurin und Moderatorin MANDARIN EDU – Agentur für Bildungsmarketing, Schwerin 🔗 www.mandarin-edu.de LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ina-teloudis-3679b4a2/
Shownotes Inhalte: Inside HKomm Folge 6: Wenn Wissenschaft Hass erfährt: Scicomm-Support im Einsatz https://www.mandarin-edu.de/edu-podcast/wenn-wissenschaft-hass-erfaehrt Projekt der TU Chemnitz: Werkstatt Wissenschaftskommunikation https://www.hs-osnabrueck.de/growth/wissenschaft-transfer/wissenschaftskommunikation/
Weitere Quellen:
Definition Wissenschaftskommunikation: https://www.wissenschaftskommunikation.de/wissenschaftskommunikation-ist-wissenschaftsjournalismus-wissenschafts-pr-und-mehr-3337/ Wissenschaftskommunikation als „social conversation around science“: https://jcom.sissa.it/article/pubid/JCOM20032021_Y01/ Ergebnis Wissenschaftsbarometer zum Verlauf des Vertrauens in Wissenschaft: https://wissenschaft-im-dialog.de/projekte/wissenschaftsbarometer/#erhebung-2025 HRK-Empfehlung „Hochschulkommunikation als strategische Aufgabe“ https://www.hrk.de/positionen/beschluss/detail/hochschulkommunikation-als-strategische-aufgabe/ Wer wird von Wissenschaftskommunikation nicht erreicht: https://transferunit.de/thema/exklusion-in-der-wissenschaftskommunikation-fehlende-diversitaet-und-barrieren/ Wissenschaft im ländlichen Raum – Heimspiel Wissenschaft: https://heimspiel-wissenschaft.de/ Partizipation in der Wissenschaft: https://www.partizipation-wissenschaft.de/
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Transkript anzeigen
00:00:03: Insight Hochschulkommunikation von Expertinnen für Expertinnen.
00:00:10: Alles rund um Kommunikation VR, Marketing und Digitalisierung an Hochschulen- und Forschungseinrichtungen.
00:00:18: Powered by Bundesverband Hochschulkommunikation und Mandarin Edu.
00:00:24: Das sind wir wieder!
00:00:25: Herzlich willkommen zurück zur Insight-Hochschukommuniko kurz INSIGHT HACOM dem Podcast für alle die Hochschule- und Wissenschaftskommuniker zu gestalten.
00:00:34: Weiter denken und vernetzen wollen.
00:00:36: Ich bin Ina Tieludis, wir reden heute über etwas das ihr alle vermutlich also auf jeden Fall zum Teil täglich ganz natürlich und selbstverständlich tut nämlich Wissenschaftskommunikation an Hochschulen klingt ja erst mal auf Blattpapier immer nach einem super schönen Auftrag ein bisschen Forschung erklären so ein bisschen Gesellschaft teilhaben lassen Rücken bauen zwischen Labor und Lebenswirklichkeit.
00:00:59: aber dann kommt die Realität ja oft noch knappe Ressourcen Schwierigkeiten bei den Zuständigkeiten, eine Gesellschaft die nach Corona auch so ein bisschen zumindest stellenweise das Vertrauen in die Wissenschaft.
00:01:10: Naja, ein bisschen anders sortiert als vorher.
00:01:12: und die Frage was ist denn Wissenschaftskommunikation?
00:01:14: Zwanzig, zweixendzwanzig überhaupt!
00:01:16: Was ist PR?
00:01:17: Was ist Beiwerk?
00:01:18: Welche Ziele kann es geben?
00:01:20: Und wie sieht das in der Praxis aus?
00:01:22: Das wollen wir heute klären.
00:01:23: dazu habe ich zwei Gäste eingeladen weil digital zugeschaltet dass einmal Philipp Schrögel Gastwissenschaftler an der TU Chemnitz.
00:01:30: Hallo Philipp
00:01:31: Hallo.
00:01:32: Und außerdem dabei Ralf Garten, Kommunikationsleiter an der Hochschule Ossnerdbrück.
00:01:36: Hi!
00:01:38: Hallo Ina, hallo Philipp.
00:01:39: Ja schön dass ihr beide da seid macht es mir doch mal einfach, werdet ihr so lieb und sagt kurz was macht ihr so im Tagesgeschäft?
00:01:45: Was treibt ihr da?
00:01:47: Warum sitzt ihr heute hier?
00:01:48: Was ist euer Bezug zum Thema?
00:01:50: Philipp fangt gerne einfach mal an.
00:01:52: Gerne kann auch quasi mit brandaktuellen Breaking News starten.
00:01:56: seit vorgestern bin ich wieder wissenschaftlicher Mitarbeiter.
00:02:01: Ich arbeite da nach dem Forschungs- und Praxisprojekt zur Partizipation in der Wissenschaft, also gemeinsam Wissenschaft betreiben, gemeinsam Daten erheben.
00:02:10: So ein bisschen auf der übergreifenden Ebene was denn eigentlich diese ganzen unterschiedlichen Formen sind?
00:02:15: Partizepative Wissenschaftskommunikation wäre jetzt ein Teil davon.
00:02:18: In dem Projekt ist die Hauptaktivität dass wir eine jährliche übergreiffene Konferenz ausrichten Und parallel dazu habe ich dann noch so ein kleines akademisches Nebenprojekt.
00:02:28: Bin ich auch noch ein wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bonn am Bonn Lab vor Analog Games & Imaginative Play, wo es gerade ganz frisch gibt.
00:02:36: Es gibt quasi noch gar nichts hier.
00:02:37: Auch nochmal Breaking News – die Welt weiß doch gar nichts davon!
00:02:41: Ein Projekt jetzt startet zur Wissenschaftskommunikation mit Brettspielen.
00:02:46: Okay da musst du auf jeden Fall nachher mehr darüber erzählen, weil wir in die Praxis kommen.
00:02:50: Ralphie ist bei dir?
00:02:52: Ja, so viel Breaking News kann ich jetzt nicht bieten.
00:02:55: Ich bin hier wie gesagt in einer Hochschule aus Herbrück überleitet im Bereich Kommunikation und Marketing Und als Wissenschaftskommunikation natürlich ein großes wichtiges Thema.
00:03:04: Wir haben hier an der Hochschulle ein relativ großes Projekt vor vier Jahren begonnen.
00:03:10: Das nennt sich Grow, berichtet sich so an den Transfer.
00:03:13: Ein Teilbereich ist die Wissenschafts-Kommunikation, das ist ein Teilprojekt wo wir die Werkstatt-WissenschaftskommUnikation gegründet haben und die leite ich auch in diesem Teilprojekt.
00:03:23: Und deswegen ist mein direkter Bezug zur Wissenschaftskommunikation darüber, und nebenbei bin ich auch ein Bundesverband Hochschul- kommunikation aktiv tätig da am Vorstand, da ich jetzt nicht in der Wissenschaftskomunikationssondern da, sondern eher das fürs Geld für die Finanzen.
00:03:37: Oh, wichtiges Thema!
00:03:39: Das hat einer hat ja immer mit dem anderen zu tun habe schon gelernt.
00:03:43: bevor wir jetzt nochmal über Ziele herausforderungen oder auch die Praxis sprechen müssen wir einmal ganz kurz klären, glaube ich, worüber wir überhaupt reden.
00:03:50: Wissenschaftskommunikation, WISCOM sagen wir alle ständig diesen Begriff also zumindest ihr in euren Kreisen und ich dadurch natürlich auch.
00:03:57: aber... Ich glaub der Begriff für ziemlich unscharf benutzt haben ja gerade auch schon gemerkt wo ist so die Grenze?
00:04:03: Was ist Wissenschaftskommenikation?
00:04:04: Wann geht's Richtung Hochschulpr?
00:04:07: Mögt immer sagen was ist für euch reine Wissenschaftsk曉 Kommunikation und was es ausdrücklich nicht?
00:04:12: Wo läuft da so die Grenze?
00:04:14: Gut, fange ich mal an.
00:04:15: Also für mich ist Wissenschaftskommunikation eben die gesamte Kommunikation aus der Wissenschaft heraus und auch in sie hinein.
00:04:22: also kommunikation ist ja immer zweitdirektional also sowohl rein als auch raus.
00:04:28: und das kann man über verschiedene Sachen machen gesellschaftliche Debatten mitüber wissenschaft medial vermittelt kommunikations redaktionelle medien print digitale plattform.
00:04:39: Das ist ganz wichtig und das hat die Vektorie Wiskum.
00:04:41: Da steht es auch, ich glaube so ähnlich drin ja auch gemacht dass man Formate findet in der Kommunikation und dazu gezielten Partizipationen mit allen möglichen Zielgruppen halt aufruft und das auch implementiert ein Prozessor.
00:04:53: Ja
00:04:54: da kann ich eigentlich im wunderbar anschließen sowohl an die Frage als auch an Ralfs erste Bemerkung denn Die Beobachtung stimmt tatsächlich!
00:05:04: unterschiedlich verwendeter Begriff.
00:05:05: Manchmal unabsichtlich, manchmal auch sehr gezielt wenn man etwas im Bereich der Wissenschaftskommunikation verorten möchte oder anderen abspricht Teil der Wissenschafts Kommunikation zu sein.
00:05:14: das ist teilweise durchaus ein umkämpfter Begriff würde ich sagen.
00:05:18: in manchen Bereichen In der Forschung hat sich tatsächlich mittlerweile eine ja breite Dachdefinition eigentlich etabliert.
00:05:27: Mike Schäfer und kolleginnen ich krieg es immer nie wortwörtlich hinter beim Prinzip.
00:05:31: Das, was Ralf gerade gesagt hat – alle Formen der Kommunikation von überaus mit Wissenschaft ihren Institutionenergebnissen und Prozessen usw.
00:05:41: bedeutet insbesondere eben wie Ralf schon gesagt hat nicht nur aus der Wissenschaft heraus.
00:05:45: das ist etwas, was sehr viele hauptsächlich mit Wissenschaftskommunikationen assoziieren.
00:05:48: wenn man jetzt so auch landläufiges Verständnis aber teilweise auch in der Politik ja es geht um die Vermütlung von wissenschaftlichem Wissen.
00:05:55: Dazu kommt aber eben sehr stark dieser zweite dialogische Teil.
00:05:58: Es geht auch um Kommunikation aus Gesellschaften in Wissenschaft hinein, ein gemeinsames Co-Forschen und was vielleicht noch auch interessant ist und ein bisschen runter fällt.
00:06:07: und es gibt noch so eine andere Auch aktuelle Definition die ich sehr sehr interessant und hilfreich finde wenn man auf dieses Phänomen schaut.
00:06:13: Die gesellschaftliche Konversation Umwissenschaft herum The Social Conversations Around Science Verdeutigt also auch, Wissenschaftskommunikationen kann stattfinden ohne dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beteiligt sind.
00:06:26: Das ist auch etwas was man sich überlegen muss.
00:06:27: das ist nicht immer gut, das ist noch keine Wertung.
00:06:29: es kann auch schlechte Kommunikation sein.
00:06:31: ja auch jemand der wissenschaftliche Fake News verbreitet ist erst mal diesen Feld aktiv und dann Akteurinnen und Akteure der institutionellen Wissenschaftskomunikations müssen damit irgendwie umgehen mit dem Scherbenhaufen der da im Hinterlassen worden ist.
00:06:42: aber wenn man es eben analytisch betrachtet sehr wichtig das Ganze zu verstehen und vielleicht auch noch mal so eine Nische, um diese Ränder auszuloten aufzumachen was viele vergessen in dieser allgemeinen Definition von Wissenschaftskommunikation.
00:06:55: Die könnte man jetzt mal so grob und die Trennung ist heutzutage auch schwieriger geworden.
00:06:59: aber prinzipiell könnte man das auch unterscheiden in interne und externe Kommunikation und es heißt aber Interne Kommunikationsprozesse, also der Fachvortrag auf einer Konferenz.
00:07:09: Der Austausch zwischen Kolleginnen auch das ist ja dieser Definition nach Wissenschaftskommunikation und es wird durch diese erwähnte Aufhebung der Grenzen – wir haben's in der Covid-Pandemie gesehen – Preprints werden jetzt schon zunehmend direkt öffentlich diskutiert.
00:07:22: Wir sind gesagt, dass alles nicht unbedingt nur eine positive Sache aber es findet eben statt wissenschaftliche Erkenntnisse im vor finalen Staat und werden schon öffentlich rezipiert eben kommentiert.
00:07:33: Also macht Sinn das durchaus mitzudenken.
00:07:36: und ein allerletzter Satz noch dazu, diese sehr breite Definition bedeutet auch dass man eigentlich damit auch Bereiche Institutionen herangehensweisen die eigene etablierte Begriffe und Tradition haben beispielsweise Kommunikation aus Museen heraus oder im Museum.
00:07:53: Oder auch didaktische Elemente, die eigentlich sonst gar nicht unter diesem Begriff verhandelt werden weiß ich da ein eigenes Theorie Gerüsten, eigenes Begriffsverständnis etabliert hat.
00:08:00: aber eigentlich fallen sie damit dann auch zumindest an Schnittstellen zu Wissenschaftskommunikation dazu.
00:08:05: Und dann ist mir auch die Frage wenn ich mit Schülerinnen und Schülern In der Schule spreche, dann ist es didaktik.
00:08:10: Wenn die Schülerinnen und Schüler zu einem Nachmittagsevent an der Uni einladen, ist das auf einmal Wissenschaftskommunikation.
00:08:14: Also sieht man dass da fällt auch wieder diese Grenze in sich zusammen.
00:08:17: deswegen macht Sinn das in der Betrachtung irgendwie zusammenzudenken.
00:08:21: wenn ich kurz ergänzen darf an dieser Stelle also was ganz wichtig ist das haben wir beide schon angedeutet ist halt nicht nur das Kommunizieren von Ergebnissen und Erfolgen, Forschungsprojekten, die irgendwelche Erkenntnisse haben.
00:08:34: Sondern was eben sehr spannend ist oder in der Gesellschaft zunehmend die Kritik hat, wie kommt man denn dahin?
00:08:41: Wie ist der Prozess?
00:08:42: Also wie können wir als Gesellschaft vielleicht auch in diesen Prozessen mitwirken?
00:08:47: Und das ist dieser wichtige Punkt des Partietipativen, dass man da viele Zielgruppen die breite Gesellschaft an geeigneter Stelle mitnimmt.
00:08:56: Und dann ist auch das Kommunikation von Ergebnissen einfacher, weil eine große Anzahl von Leuten halt schon weiß, aha da läuft was und die haben das so gemacht.
00:09:04: Jetzt verstehe ich auch das Ergebnis.
00:09:05: Das sind vielen den gerade in der Pandemie nicht gut gemacht worden und deswegen ist es ein bisschen der Ursprung dass wir an manche Stellen jetzt ein Problem haben – der Wertschätzung und auch der Akzeptanz von Wissenschaftskommunikationen und Forschungen.
00:09:21: Es ist ja nun auch so Wissenschaftskommunikationen habt ihr gerade angerissen, nicht ein Ziel sondern sehr viele unterschiedliche Ziele verfolgt.
00:09:29: Genauso gibt es natürlich auch unterschiedlicher Interessenhalter, Stakeholder sagt man ja glaube ich die natürlich auch irgendwo ihre eigenen Ziele noch haben.
00:09:38: also einmal die Hochschulen als Institutionen dann gibt's die Forschenden die natürlich irgendwie gucken wie positioniere ich mich?
00:09:45: wo werde ich gesehen und gehört Vielleicht auch noch Politik so ein bisschen als Förderer oder Bremser, die Medien noch als Zwischenebene.
00:09:53: Wie kriegt man sie denn alle unter einen Hut?
00:09:55: Kriegt man die alle unter einem Hut?
00:09:57: Ich glaube, man kriegt den nicht immer unter einem Hut.
00:10:00: Das ist auch nicht gewollt.
00:10:02: Wissenschaftskommunikation für alle mit gleichen Vorgehen und Ergebnissen, das funktioniert echt.
00:10:10: Und wie Philipp gerade ja schon sagt, es ist halt ein Unterschied welche Zielgruppe ich gerade ansprechen will.
00:10:16: Wenn die MS Wissenschaft jetzt beispielsweise mit hochgerätischer Forschung über die Kanäle in Deutschland tucquert und Wissenschaft also ab zwölfjährige beibringt, das ist doch was anderes als wenn ich halt in der Fachcommunity mit wissenschaftlichen Erkenntnissen kommuniziere.
00:10:28: Das sind wirklich zwei völlige Ansätze.
00:10:30: und dann erreiche ich wirklich nur die Zielgruppen, die ich da wirklich ansprechen werde.
00:10:34: Natürlich gibt es Formate Tage, Campus-Nächte
00:10:39: usw.,
00:10:40: wo ich breite Spektrum erreiche.
00:10:42: Das richtet sich dann aber auch an der Breite des Programmes und nicht jeder Programmpunkt, der da vorgestellt wird ist eben für jede Zielgruppe was deswegen die erfolgreichsten Wissenschaftsnächte wie Berlin, Hamburg oder anderen haben dann eine richtige Kalauge, wo man auswählen kann.
00:10:56: Ich bin der und der und würde gerne so etwas sehen und dann wird mir etwas vorgeschlagen und dann erreiche ich dann eben unterschiedliche Zielgruppen an unterschiedlichen Projekten, Ständen oder Messen wie auch immer Veranstaltungen.
00:11:07: Das ist so uns rund unser Wahnsinn fort!
00:11:09: Also man kann in einigen Formaten viel bündeln und dann auch viel erreichen aber an unterschiedlich Stellen.
00:11:15: Das finde ich eine super wichtige Anmerkung jetzt gerade dieses sehr spezifische Anbetes rangeht.
00:11:20: wenn wir noch mal stärker auf die Ziele schauen das war ja in der Frage auch schon angerissen ist es glaube ich schon überhaupt ein sehr wichtiger Schritt der in meiner Wahrnehmung weder in der Praxis-Community vielleicht dazunehmend, aber noch auch so richtig in der Wissenschaftspolitik und auch ein bisschen in der Forschung würde ich sagen.
00:11:36: So wahrgenommen wird das es eben in so einem Prozess oder einem Projekt wenn wir uns mal darauf runterbrechen unterschiedliche Ebenen mit unterschiedlichen Zielen geben kann.
00:11:46: Und es wurde erst dann ein Problem wenn die im Widerspruch zueinander stehen.
00:11:49: Das sind wir dann auch direkt bei diesen Abgrenzung und Ausgrenzungsprozessen, ja das ist doch keine Wissenschaftskommunikation.
00:11:57: Das ist doch nur Marketing.
00:11:58: Und dann muss ich sagen nein natürlich wenn ich jetzt also euch habe eine Aktivität und die hat natürlich einerseits mehrere Wirkungen Also sie kann dann eben beispielsweise Die Hochschule interessant dastehen lassen kann aber natürlich gleichzeitig auch trotzdem etwas Inhaltiges vermitteln zu einem relevanten gesellschaftlichen Thema und kann vielleicht auch gleichzeitig noch ein kreatives innovatives Format sein, das der oder die Wissenschaftlerin einfach aus Lust an der Sache, aus Lust am Mitmachen teilnimmt.
00:12:23: Ja es können also sehr unterschiedliche Motivationen bestehen und mich schon gesagt, dass sich dessen Bewusstsein, dass sie eben auch parallel bestehen Und nicht immer nur so.
00:12:32: naja es wird auf einen Begriff zugeschrieben.
00:12:34: Ich glaube das ist sehr zentral.
00:12:35: diese Erkenntnis hat sich noch nicht überall durchgesetzt und darauf müsste man eigentlich Bestehen.
00:12:39: problematisch wird es erst, wenn die intendierten Wirkungen und die tatsächlich umgesetzten Aktivitäten nicht oder intensiver Intendiert sind.
00:12:48: Die behaupteten Motivationen und Wirkung mit denen dann ungesetzte Maßnahme nicht in Einklang zu bringen sind.
00:12:54: also wenn ich behaupte nein wir möchten natürlich die Hochschule darstellen und aber auch wissens vermitteln Aber dann, keine Ahnung.
00:13:01: Ich übertreibe jetzt mal bewusst die Banner mit dem Hochschullogo zehnmal so groß sind wie der Inhalt auf der Folie.
00:13:06: und da muss ich sagen na vielleicht liegen dann die Prioritäten in der Umsetzung doch ein bisschen anders oder lässt sich in beliebig viele Richtungen entdecken?
00:13:12: Es war jetzt nur ein provokantes Beispiel!
00:13:14: Das wäre mir nicht meine nächste Frage gewesen ob du praktisches Beispiel hast wo das so kontreagieren kann tatsächlich.
00:13:21: Ich habe noch ein paar Jahre Karriere in diesem Feld vor mir.
00:13:23: Ich glaube es ist nicht eine einzelne Kollegin oder einen einzelnen Kollegen an den Pranger stellen.
00:13:29: Genau, also irgendwelche Beispiele mit Kollegen wäre ein bisschen unfair.
00:13:33: Das wissen die teuerlichsten Kolleginnen meistens auch selber.
00:13:37: das gewisse sagen vielleicht schief gelaufen sind.
00:13:39: es ist ja auch nicht so dass wir das immer alles so machen, wie wir das als Kommunikationsexperten sehen.
00:13:46: Sondern da gibt es ja dann auch Forschungsleitungen oder Exzellenzklasterleitung, Hochschulleitung, Institutsleitung und so weiter sofort die dann auch Interessen haben an der Stelle.
00:13:55: Und dann kann also eine Kommunikation, die mein gutes Projekt natürlich auch mal ein bisschen fehlgeleitet sein.
00:14:02: Also da bin ich wahrscheinlich auch ein bisschen weich gespült aber ich denke auch die Intention wird immer eine gute sein.
00:14:08: Also jeder hat natürlich seinen Herzensprojekt, seine Aufgabe, seine Prios in die er kommunizieren möchte.
00:14:15: Und wenn es so läuft wie du gesagt hast Philipp das im Grunde alle davon profitieren ist natürlich wirklich sehr Pipi langstrumpf.
00:14:23: aber dass es wirklich auch Bereiche und Projekte gibt wo jeder Stake oder sein Nutzwert rausziehen kann und das eine schießt das andere ja nie aus Das hast Du ja vorhin wirklich am guten Beispiel auch aus der Praxis gezeigt.
00:14:34: also das ist doch eigentlich super Kann natürlich nicht immer so sein.
00:14:37: Ich
00:14:37: glaube also das ist natürlich dann, da sind wir jetzt schon mitten im Alltagsgeschäft eigentlich und was ja auch zunehmend die Kolleginnen und Kollegen in den Kommunikationsabteilungen.
00:14:45: Auch da ist schon wieder die Frage wie heißt es denn überhaupt?
00:14:47: In den Transferabteilung oder wie auch immer in diesen Schnittstellen an der Hochschule.
00:14:51: Da auch als Kommunikation-, Transfer- oder Engagementmanagerinnen und Manager verhandeln und gegebenenfalls auch mediativ tätig werden müssen weil ich glaube schon dass es so So wunderbar ereibungslos funktioniert, wissen wir natürlich alle ist eben nicht so.
00:15:05: Es gibt ja doch real existierte Machtstrukturen an den Hochschulen.
00:15:08: es gibt durchaus gewisse akademische Egos die mal mehr oder weniger deutlich zu Tage dreht in solchen Prozessen und das kann dann schon Auswirkungen auf den Erfolg eines Projektes oder eines Formats haben.
00:15:20: Also Hochschulkommunikationen sind auch strategische Leitungsaufgabe Und darunter verbirgt sich nach meinem Verständnis auch die Akzeptanz und die Wertschätzung der Kommunikation als Fachexpertise.
00:15:32: Die Kolleginnen und Kollegen in den Abteilungen können ihren Job, also natürlich gibt es auch da oder mal die eine oder andere Ausnahme.
00:15:38: Aber wir in der Abteilung wissen wie wir die Instrumente nutzen, wie wir gute Themen platzieren, wie gut wir Texte schreiben, Social Media nutzen, Veranstaltungen und Legislationen usw.
00:15:52: Und auch wir wissen aber, viele haben auch eine naturwissenschaftliche Gesellschaftswissenschaftlich-sozialwissenschaftlichen Hintergrund können schon auch einschätzen ob Forschung halt wirklich relevant an der Stelle ist oder ob gehypte Prozesseprojekte Ergebnisse vielleicht nicht kommuniziert werden.
00:16:09: Das wäre schon gut wenn man uns an dieser Stelle ernst nimmt und die Entscheidungshoheit gibt was von der Hochschule, von der Institution veröffentlicht wird und was man eben an der stelle vielleicht auch mal licht macht.
00:16:21: Aber ich glaube, das ist tatsächlich auch kein Hochschul- und kein Uni-Thema allein.
00:16:27: Wir reden natürlich an der Stelle heute über Hochschulewissenschaftseinrichtungen in erster Stelle.
00:16:31: Wir wollen natürlich auch Einfluss an Tumbeispielepolitik nehmen, dass man halt Erkenntnisse, Prozesse aus der Wissenschaft auch in die politischen Entscheidung mitnimmt und darüber dann vielleicht auch in wie auch immer geahnden Formaten im Vorfeld diskutiert bevor man irgendwelche Gesetze macht.
00:16:47: Das ist auch Wissenschaftskommunikation Und es ist natürlich auch unser Wunsch, da natürlich Prozesse eben anderen Zielgruppen erst bekannt zu machen damit sie vielleicht auch darüber nachdenken wie gewisse Entscheidungen dann überhaupt dahin kommen.
00:17:00: Die Wissenschaft ist ja nicht die Community, die diese Entscheidung dann fällt sondern sie gibt ja nur die Basis damit andere Entscheidungen treffen können.
00:17:08: Das wäre dann wiederum der Anfang zu sagen warum dann doch wiederum Hochschulen jetzt nicht alleine Hochschule sondern hochschule und andere Forschungseinrichtungen oder?
00:17:15: Forschungsnaheeinrichtungen, dann doch wieder eine gewisse Sonderrolle haben.
00:17:19: Weil eben da ein ganz anderer Anspruch an die Gültigkeit der erarbeiteten Ergebnisse, Erkenntnisse besteht und auch dieses Vertrauen was Wissenschaft zugesprochen wird, das ja weiterhin nach bevölkerungsrepräsentativen Befragungen durchgängig hoch ist.
00:17:33: so dieses andauernwiederholte Mantra oh Gott dass eingebrochene Vertrauen in die Wissenschaft, das stimmt ja gar nicht.
00:17:39: in der Covid-Pandemie ist es sogar noch leicht gestiegen, jetzt sind wir wieder ungefähr auf den vorherigen Werten.
00:17:46: Was zugenommen hat?
00:17:47: so ein bisschen an den Rändern?
00:17:48: natürlich die extrem lauten Kritikerinnen, Querdenkerinnen mit abstrusen Thesen, die dann medial verstärkt auch mehr Aufmerksamkeit erfahren und damit auch mehr im öffentlichen Bewusstsein Präsenzeln und natürlich dann auch von manchen Parteien politisch instrumentalisiert werden und damit nochmal diese Botschaft verstärken.
00:18:05: oder generell genießt Wissenschaft weiter eigentlich ein sehr hohes Vertrauen und das muss man sich natürlich auch entsprechend verdienen durch solche Prozesse und eben genau zu überlegen, was kommuniziere ich mit welcher Aussagekraft?
00:18:15: Mit welcher Empfehlung?
00:18:16: Worauf bezieht es mich
00:18:17: dabei?".
00:18:18: Genau.
00:18:19: Nichtsdestotrotz sind Hochschulen- und auch Forschungsinstitutionen auch Wirtschaftsunternehmen.
00:18:24: Sie müssen in irgendeiner Stelle auch Erfolg haben um halt weiterzustehen können dass sie Trittmittel bekommen das sie attraktiv sind für die besten Forscherinnen, dass das Stellen besetzt werden.
00:18:35: uns erwarten sofort.
00:18:35: also ist natürlich jetzt nicht nur immer das wir halt die Freiheit der Wissenschaft und Forschung da vertreten, sondern wir müssen natürlich auch weiter existieren können.
00:18:43: Und da gibt es natürlich manchmal Reibungspunkte wo man gut abwägen muss was wirklich gut sinnvoll und auch demokratisch wertvoll ist.
00:18:53: Wie ist denn da das Status quo?
00:18:54: Wenn wir da mal gucken... Ist natürlich ein schwieriges Thema.
00:18:58: ich weiß nicht ob ihr da allgemein sprechen könnt aber ich denke dass ihr da wahrscheinlich schon etwas zu sagen könnt.
00:19:02: wie ist die Ressourcenlage Personal, Budgets, Zeit?
00:19:07: wie ist so der Realitätscheck in der Hochschullandschaft?
00:19:10: Die Ressourcelage ist unterschiedlich und reicht von angespannt bis okay.
00:19:16: Ich glaube alle Bundesländer schmeißen jetzt nicht mit dem Geld um sich sondern es gibt unterschiedlichste Kürzungen oder auch Deckelung von Budgets.
00:19:26: Wichtig sind an der Stelle natürlich, gerade beim Bereich Wissenschaftskommunikationen eben auch drittmittelgeförderte Projekte.
00:19:32: Also die kleineren Universitäten und Hochschulen für angewandene Wissenschaftler haben viel aus dem Thema innovativer Hochschule rausgenommen.
00:19:38: Da sind viele Projekten gemacht worden, die sowohl der Wissenschafts- kommunikation als auch vom Auffall für Strukturen, vom Matheausprobieren halt genutzt worden sind.
00:19:47: die großen Universitäten haben, dann an der Stelle dann die Exzellenzinitiative wo viel Geld an die Excellenceklasse natürlich auch gespielt wird und auch natürlich ein Teil in das Thema Wissenschaftskommunikation.
00:19:59: In jeder Ausschreibung ist da ein Part auch drin dass das gemacht werden muss und sowohl mit Sachmitteln und Personenmittel halt dann auch bedeckt werden.
00:20:07: mal aber es gibt natürlich viele Bereiche die also bei so Excellenceklassen überhaupt keine Rolle spielen beziehungsweise auch in der Hochschule immer einen schweren Stand haben und für dieses dann schwierig Und die Strukturen an den Hochschulen auch unterschiedlich sind.
00:20:20: Bei uns in Osnabrück haben wir Kommunikation und Marketing zusammengefasst, auch das Thema Förderung und Schiffen ist jetzt eine andere Abteilung aber bei vielen auch schon anders gibt es eine Abteilungen Marketing, Kommunikations- und dann noch eine Abteilungs- und Wissenschaftskommunikation.
00:20:32: Da gibt es Vor- und Nachteile und ich möchte mich nicht aus dem Fenster hören sagen was gut und was schlecht ist die Vornachteile abwägen.
00:20:43: Und wenn es in der eigenen Institution nicht gut läuft, dann muss man auch den Mut haben, mal andere Wege zu gehen und Abteilung zusammenzufassen und Synergien zu bündeln – auch über neue Personalmittel wie zum Beispiel Poolbildung oder Wissenschaftskommunikationen um attraktive Arbeitsverhältnisse schaffen.
00:20:59: ebenal zumindest das darüber nachdenken.
00:21:01: Und eine Entscheidung fällen Führer wir und die auch begründen.
00:21:04: Das fehlt mir an vielen Stellen.
00:21:06: Eine zweite Ebene dazu sind natürlich noch die hoffentlich beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.
00:21:12: Auch da ist es ja, ich denke alles lässt sich so auf die Forschung übertragen was Ralf gerade ausgeführt hat.
00:21:17: Vielleicht noch eine besondere Herausforderung ist dort auch dass natürlich durch die zunehmende Drittmittelfinanzierung immer weniger Grundlagen finanzierte.
00:21:26: Zeit da ist sich überhaupt etwas einlassen zu können und kann zwar auch bei Drittmeldprojekten zunehmen Wissenschaftskommunikationsaktivitäten eingeworben werden.
00:21:33: das sind dann aber meistens Sachmittel oder vielleicht dezidierte Stellen als Kommunikationsmanagerinnen und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern machen's dann irgendwie so nebenbei aus ihrer Zeit oder eine etwas kreative Auslegung der Dienstaufgabenbeschreibungen.
00:21:45: Ich glaube, das ist tatsächlich eine Herausforderung des Leistens zu können und insbesondere wenn es eben auch nur Beteiligungen an anderen Aktivitäten gibt.
00:21:52: Ja ich habe meine Auslastung und wenn dann von irgendjemand anderem eine Interviewanfrage kommt klar machen wir das.
00:21:58: aber wenn ich mal gucken würde was ist eigentlich meine bezahlte Arbeitszeit?
00:22:01: Was darf ich eigentlich... Da schaut niemand so genau hin in der Realität.
00:22:04: Aber was dürfte ich eigentlich laut meiner Dienst-Aufgaben Beschreibung dann ist das schon in vielen Fällen eine graue Zone.
00:22:09: Und natürlich gerade auch bei längerfristigem Kommunikationsengagement diese große Herausforderung, dass sehr viel grad von kreativen Aufgaben und der Menge der Wissenschaftler unterhalb der eigenen Professur oder sein Lehrstuhl zu arbeiten, die fast alle nur prekär angestellt sind und dann hat auch sehr kurzfristig für sich selber wieder zurück an den Punkt vorne hin.
00:22:30: Diese Nützlichkeitsüberlegungen zu machen ist ja schön und gut, wenn ich meinen Bildungsauftrag, meine gesellschaftliche Rolle hochhalten muss.
00:22:36: Aber was für mich zählt ist, kriege ich das Paper fertig um eine Vertragsverlängerung zu bekommen, um im nächsten Jahr noch einen Arbeitsvertrag zu haben?
00:22:43: Und es sind dann schon Fragen, wo ich verstehen kann bei aller Motivationen, bei allem Engagement – und das ist ja wirklich Engagement bis zur Selbstausbeutung, darauf baut der Wissenschaft in einer gewissen Weise auf – zu fragen Kann ich denn da noch an einem Science-Slam oder ein Wissenschaftsfestival teilnehmen war eigentlich Kann es mir eigentlich gerade nicht leisten.
00:22:58: Genau, das ist ein wichtiger Punkt den Philipp gerade anreist und weil die sich ja grade in der deutschen Hochschullandschaft die Strukturen grad bisschen verändern.
00:23:05: also die HWs bekommen jetzt überall auch das Promotionsrecht.
00:23:09: Das bedeutet auch dass da mehr Forschung verortet werden wird von Promotionzentren über Forschungszentren usw.
00:23:16: und so fort und da Gesetzgebung oder auch wie sie dann ausgelebt werden, nicht immer so richtig vorgesehen.
00:23:24: Na ja was machen wir denn jetzt noch mit den Ressourcen?
00:23:26: Wie können wir das stützen?
00:23:28: Wie kann man denn Promotionszentren, Forschungszentren mit Kommunikationsmenschen Abteilungen wie auch immer halt stützen damit dass was wir dann tun neu aufbauen auch wahrgenommen wird?
00:23:40: und Ich glaube, da gehen wir jetzt in so eine kleine Falle rein.
00:23:42: Weil am Anfang kann man vielleicht irgendwelche Drittmittel da irgendwie noch verwenden um strategische Projekte daraus zu bauen.
00:23:48: aber was ist in zwei drei Jahren wenn diese Projekten auslaufen und die Hochschulen eben kein Budget haben das dann irgendwie vorzuwähren?
00:23:55: Das wäre gut, wenn die gesetzgebende Institutionen das ein wenig besser mitdenken würden und an der Stelle auch sagen sie hat zumindestes einen Teil der Ressourcen müssen irgendwie auf verstetigt werden.
00:24:07: Zwei Jahre sind ja auch keine Zeit.
00:24:08: ne wenn man mal drüber nachdenkt.
00:24:10: Genau, also wenn ich jetzt Abteilung von HAWs vergleiche mit gleich großen Universitäten, da liegen da Welten dazwischen und mittlerweile ist es halt so dass die Aufgaben nicht viel unterschiedlicher sind.
00:24:21: Die einen forschen in anderen Gebieten als die Anderen aber geforscht wird immer.
00:24:25: Die ProfisorInnen, die bei den HAW kommen das sind immer promovierte Leute, die in hochgerätlichen Firmen halt Leitungsfunktionen Forschungsprojekte in Entwicklung von was weiß ich Fahrsystem in irgendwelchen Fahrt oder im ländlichen Raum, oder sonst was gemacht haben.
00:24:41: Und die kommen an die Hochschulen und wollen auch Forschung bringen auch stellenweise gute Kontakte mit mit angewandter Forschung ja und wenn ich das nicht irgendwie auf die Spur bringe in der Kommunikation dann brauche ich mich wundern wenn ich ein Warnungsproblem habe.
00:24:55: Jetzt sind wir ja schon ganz doll drin in der Praxis eigentlich ne?
00:24:58: Ich wollte natürlich auch noch mal ein bisschen Mäuschen spielen und hören, wie es bei euch läuft.
00:25:01: Ob ihr da so ein bisschen gucken lasst.
00:25:03: oder was gibt's für Projekte aktuell?
00:25:05: Was läuft an?
00:25:06: Was steht an in Sachen Wissenschaftskommunikationen in Osnabrück an der Hochschule?
00:25:11: Ja!
00:25:12: In Osnabyrk haben wir das Glück, dass wir vor vier Jahren im Projekt GROW Teilhabe für die Region Osnaborg-Emsland hier so das kleine Herz Projekt dargestalten durften, nennt sich wie gesagt Werkstatt-Wissenschaftskommunikation und hat zwei Säulen.
00:25:28: Das eine ist dass wir mit unserem Partner Navig so wie so ne kleine Akademie aufgebaut haben um eben Forschende, Doktorandinnen, Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter.
00:25:39: Schulen und Ausbilden im Thema Wissenschaftskommunikation von der Basis über.
00:25:43: wie mache ich ein Podcast?
00:25:44: Wie schreibe ich gut?
00:25:45: Wie kann ich was gut vortragen?
00:25:47: Wie bringe ich verschiedene Zielgruppen an einen Exponat ran bis hin zu wie werde ich ein erfolgreicher Science Slammer in?
00:25:55: Und auch das funktioniert großartig.
00:25:57: Diese Formatentwicklung, dass wir dann für diese Menschen halt dann auch Formate bauen und sie dann auf die Bühne schicken.
00:26:04: Und ja letztens vor ein paar Wachen waren hier halt von früher Leute in einem wunderbaren Saal und haben einen Science Slam-Wettbewerb gemacht.
00:26:11: Die Gewinner fahren jetzt zur Ideen-Expo nach Hannover.
00:26:14: Das ist so ein Beispiel was wir da machen.
00:26:16: aber wir merken auch aus dieser Ausbildung dann auch verschiedene Social-Media Kanäle entwachsen.
00:26:23: Also das Forschungsklaster oder eben auch ganze Forschungsbereiche im Sagen, wir möchten jetzt auf LinkedIn oder was selbstständig sein denn sind die geschult?
00:26:32: Die wissen, was sie tun!
00:26:34: Die stimmen so ein bisschen Redaktionsplan mit uns ab und können dann loslegen und da kommen wirklich sehr gute Ergebnisse raus.
00:26:41: Interessant, also Wissenschaftskommunikation und Social Media ist ja immer so ein bisschen schwierig oftmals.
00:26:46: Also LinkedIn mag gehen aber wenn es in die Richtung Instagram und TikTok geht, tut sich der eine oder andere etwas schwer mit.
00:26:54: Gut, TikTok auch das geht, gibt gute Beispiele kann man auch machen, aber erreicht man jetzt nicht unbedingt die Zielgruppe, die man da vielleicht erreichen will?
00:27:01: Aber auch das sagt Philipp hat ich glaube schon gesagt wir kriegen trotzdem irgendwie Kontakt.
00:27:06: Es ist ein Thema wo man zumindest so einen Touchpoint kriegt mitmachen.
00:27:12: Natürlich für etwas tiefer gregende Formate ist LinkedIn YouTube oder eben Podcast natürlich dann zielführend dabei, weil man da tiefer reingehen kann.
00:27:20: TikTok, da bin ich sekundenweise dabei und dann bin ich wieder weg.
00:27:24: aber auch das ist nicht unwichtig!
00:27:28: Kleines bisschen widersprechen, doch ein kleines bisschen schon widersprechen.
00:27:31: Ich glaube schon dass es möglich ist und das ist nun selber eigentlich gar nicht meine cup of tea wie man so sagt.
00:27:37: Aber ist natürlich eine frage ganz klar der plattform logik und wo passt es dahin?
00:27:40: Und passt eben ein institutioneller zugang Passt eigentlich nicht auf tiktok oder auf instagram so richtig des sind dann so die gibt's ein paar dies ganz solide machen handwerklich.
00:27:50: aber das sind halt eigentlich hoch personalisierte Kanäle hochpersonalisierte Formate.
00:27:54: Ja,
00:27:54: wo es am Content-Creator hängt?
00:27:56: Es gibt
00:27:57: super erfolgreiche Content Creatorinnen... also jetzt bleibe ich noch mal gleich dieses Wort die Elf wieder selber Wissenschaftlerin das nebenbei machen oder aber so als Nerdhobby über ein bestimmtes Nischenthema enorm viel Informationen vermitteln eben in anderen Formaten.
00:28:10: dann ist es so eine Minute über was weiß ich spätrömisches Erbrecht und es findet AbruferInnen da weil es hat einen ganz anderer Zugang ist, als ja wir sind das Projekt und informieren jetzt hier was wir in den nächsten.
00:28:21: also ich übertreibe ein bisschen.
00:28:23: Aber es gibt erstaunlich schlimme Instagram-Projektkanäle aus der Wissenschaft und da ganz anders ranzugehen und manche hochschön machen das dann wenn die eben so gezieht als Botschafter daran auch tatsächlich personalisierte Zugänge auf diesen Kanälen aufwand.
00:28:36: Ich glaube dass ist die Erwege und da muss man dann auch wieder sagen vielleicht ist das etwas?
00:28:39: Da müssen die Institutionen die Sachen auch aus der Hand geben.
00:28:42: Wenn das eben anders läuft Unterstützten wir doch auch, wenn – und das ist vielleicht so diese große Frucht um ein Gott.
00:28:47: Wir haben es ja nicht unter Kontrolle, sprichwort strategische Kommunikation.
00:28:50: aber wir haben bei uns an der Fakultät für Biologie eine, die macht fiktives Beispiel, die Macht Wald-Content!
00:28:56: Und ist damit super erfolgreich?
00:28:57: Dann nutzen wir es doch dann unterstützen wir sie bieten ihr vielleicht noch was an und lassen Sie aber Ihr Ding machen und machen nicht noch.
00:29:02: kannst du vielleicht das Uni-Logo oder das Hochschulogo präsentieren und darf einmal der Präsident durchs Bild laufen, so nee, das möchte eigentlich nie….
00:29:09: Gut, das wäre mir vielleicht sogar lustig.
00:29:10: Das
00:29:10: könnte lustig
00:29:11: sein.
00:29:11: Sondern auch so wie es funktioniert zu betreiben.
00:29:13: Aber das ist ja auch der Punkt den ich gemeint habe dass man die Leute halt befähigen soll das zu tun.
00:29:17: wenn ich mit dem Kanal nichts zu tun hab dann werde ich's noch nie machen und deswegen ist schon gut wenn wir da an irgendeiner Stelle Ressourcen schaffen und sagen ja so könntest gehen und jetzt hast du den Kanal kennengelernt jetzt liegt mal los.
00:29:28: Schließlich aber auch wieder ein bisschen der Kreis was Du eingangst hast das Ralph ne?
00:29:33: Man muss gucken wo liegt die Expertise?
00:29:35: Die legt natürlich bei euch in den Kommunikationsleitstellen, sag ich mal so.
00:29:39: Und da muss dann auch Vertrauen da sein in alle Richtungen zu sagen okay die wissen was sie tun, Sie wissen warum sich's da tun, sie wissen warum sie es so tun und da schießt sich der Kreis mit den Content-Kreatoren natürlich auch ne?
00:29:50: Ja!
00:29:50: Es gibt natürlich auch Expertenen die mit Social Media aufgewachsen sind aus der Wissenschaftforschung und auch nach Naturwissenschaften kommen.
00:29:57: überhaupt kein Thema.
00:29:59: Also miteinander lernen.
00:30:01: Es ist ja nicht so, dass wir jetzt im Elfen bei den Turms sitzen und alles besser.
00:30:06: Aber wichtig ist halt so das Grundsätzlich dieser Kommunikationsabteilung mit ihren Social Media Leuten erst mal zugestanden wird ist dieses Können.
00:30:16: Und wenn diese Basis da ist, dann kommt man mit Wunderbar mit allen Forschenden halt an der Hochschule ins Gespräch.
00:30:23: Mit Themen auch zum gesellschaftlichen Auge schon morgen und so weiter.
00:30:27: Das ist auch für mich Wissenschaftskommunikation und kann wunderbare tolle Formate kreieren und umsetzen.
00:30:33: Und dieses Vertrauen muss auch da sein, dass die wissen was sie tun und die nehmen Leute mit des Boot, die auch wissen was sich tun.
00:30:40: Philipp jetzt möchte ich gerne nochmal einmal kurz zum Anfang zurückspulen.
00:30:43: Die Projekte, die du kurz angerissen hast Gibt es da eine auch Social Media Kanäle für?
00:30:48: Ihr möcht was über diese Projekte noch mal erfahren von dir.
00:30:51: Also tatsächlich nein, was jetzt daran liegt dass mein persönlicher Schwerpunkt Tätigkeit zum Interessensschwerpunkt auf Vorortinteraktionsformaten liegt.
00:31:01: und deswegen wir hatten natürlich bei ein paar älteren Projekten so wie sie gehört ja dann macht man halt einen Instagram Kanal dazu aber der war tatsächlich einfach tatsächlich nur so bisschen Projekt ankündigen.
00:31:08: die haben sich ein bisschen gespielt Mal gucken, für das ganz aktuelle Projekt haben wir es noch nicht entschieden.
00:31:14: Vielleicht
00:31:15: tauchen wir
00:31:15: da tatsächlich was an?
00:31:16: Genau!
00:31:17: Da gibt's natürlich einer unserer Partnerinnen, der hat selber einen sehr erfolgreichen Blog zu Brettspielen und Wissenschaftlisten aus dem geschichtswissenschaftlichen Bereich.
00:31:25: und Instagram-Account ist die Frage, müssen wir auch so etwas Neues aufbauen oder konzentrieren uns eigentlich auf den Kern des Geschäftes?
00:31:31: Weil ich glaube, dass vielleicht eine große Kunst, die mittlerweile bei diesem Boom der Wissenschaftskommunikation eigentlich wieder viel mehr gefragt ist, auch mal nein zu sagen... Lieber kein Instagram-Account als den schlechten
00:31:42: und
00:31:42: zu sagen, wir haben das oder ein anderes Beispiel.
00:31:45: Wir hatten zuvor ein Projekt ist jetzt also als Hauptprojekt abgeschossen läuft aber noch weiter in dem wir Wissenschaft gezielt in den nättlichen Raum bringen wollten, nämlich genau die Frage wen erreichen wir eigentlich und wen erreichen nicht?
00:31:56: Und es ist so einen zehn Kilometer Umkreis um die Hochschulstandorte meistens und dann wirds recht dünn.
00:32:01: Nein, wir möchten eigentlich noch weiter nach draußen gehen, hatten so'n Projekt.
00:32:04: Wir haben gemeinsam mit der Hochschorektorenkonferenz und Kongressa umgesetzt, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zurück in ihr Heimatdorf bringt.
00:32:10: Und dann dort in der Kneipe im Sportheim oder wo auch immer, wo es vielleicht doch persönliche Bezüge haben muss ich selber noch irgendwie Vereinsmitglieds sind oder die Familie seit drei Generationen im Schützenverein ist und dort über Wissenschaft sprechen?
00:32:21: Das funktioniert über diesen hochpersonalisierten und geradezu hyperlokalen Ansatz.
00:32:25: D.h.,
00:32:26: die Projekt-Webseite, die wir aufgesetzt haben ist eigentlich im Wesentlichen für Forschungseinrichtungen relevant, die irgendwann zum Projekt mitwirken sollen.
00:32:32: Die Ankündigung findet über den Vereins WhatsApp Newsletter statt oder über das Amtsblättchen der Gemeinde oder meinetwegen noch mal die Lokalzeitung oder über den Aushang am schwarzen Brett, der in diesem dörflichen Strukturntür auch eine wichtige Rolle spielt.
00:32:43: Da brauchen wir keinen zentralen Instagram Account, weil es einfach die Zielgruppe der Veranstaltung nicht ist.
00:32:48: Wir berichten über dieses Projekt Das machen wir dann aber eher in wissenschaftlichen Kontext oder auch Fachveranstaltungen.
00:32:53: Also, wir brauchen keinen eigens eingerichteten Social Media-Kanal dafür.
00:32:57: Und diesen Punkt der Heimspielwissenschaft netzt sich das ja dieses Projekt von Kongressor und der HIK.
00:33:03: Das haben hier viele aufgenommen wie auch.
00:33:05: Also Finanzierung ist schon lange ausgelaufen.
00:33:07: und das Format, was wunderbar funktioniert also im Schützeverein bei der Feuerwehr, im alten Gymnasium Auf der Kegelbahn, also haben unterschiedlichste Formate schon bespielt und das ist genau so.
00:33:18: Das sind kleine Mikro-Gesellschaften die sich dann halt da finden.
00:33:23: Die kennen sich alle.
00:33:25: Und das ist eine ganz tolle Erfahrung dass man den Vertraute umgebung mal über was ganz anderes spricht Und die alten Kollegen und die alten Mitschüler oder auch die alten Feuerwehrkameraden, was macht er da eigentlich?
00:33:38: Dieser kommunikative Ansatz, dass man wirklich im vertrauten Feld mal fachlich redet.
00:33:43: Das ist hochspannend!
00:33:44: Da kommen auch ganz andere kritische Fragen, weil so nachdem man sich versteht, erkläre ich das noch einmal weiter.
00:33:50: Es ist wirklich grandios, dass dieses Format funktioniert.
00:33:53: Brauchressourcen, man muss natürlich gucken wie komme ich da hin.
00:33:56: Wie bringe ich ein bisschen Technik mit?
00:33:58: Dass wir einen Bildschirm haben irgendwie was zeigen kann vielleicht doch ein Mikro oder so etwas und eins zwei Personen die das mit betreuen Und dann schalten sich manchmal so ein bisschen die Geister.
00:34:07: und da müssen wir hin dass wir im Prinzip für genau diese Formate finden.
00:34:11: Das gibt es jetzt schon paar Jahre habt ihr gesagt.
00:34:13: wenn wir jetzt mal zwei drei vier jahre nach vorne gucken Was verändert sich?
00:34:17: Wie sieht's aus?
00:34:20: Ich meine, wenn ihr es wisstet, dann würdet ihr das schon machen.
00:34:23: Aber was könnte sich verändern?
00:34:24: Was wird sich ver ändern?
00:34:26: Also ich glaube, es wird hoffentlich nach wie vor wichtig sein dass man direkt ins Gespräch kommt und Teilöffentlichkeiten partizipativ in irgendwelche Prozesse mit einbindet.
00:34:36: also da sollte auch für uns alle so das große Ziel sein, dass wir das nicht vernachlässigen weil dieses direkte Gespräch in die Augen blicken Auch mal streiten ist unverzichtbar zu allen digitalen Formaten.
00:34:51: Und auf der anderen Seite wird sich natürlich das Thema Digitalisierung, KI in der Wissenschaftskommunikation extrem auswirken auch unter dem Hinblick dass wir gucken müssen was es war und was es nicht war.
00:35:05: Wir brauchen da irgendwie auch Tools, die uns helfen das irgendwie dann auch einzuordnen.
00:35:11: Und wir müssen nicht glaube auch verständliche Formate in diesen digitalen Räumen noch finden, die vielleicht doch besser geeignet sind, Kommunikation über Wissenschaft an die Zieggruppen zu bringen.
00:35:23: Ja ich glaube es ist ein ganz zentrales Stichwort überhaupt auch erst mal nochmal sehr viel ehrlicher die Frage nach Wirkung und Effekt von Formaten zu betrachten.
00:35:31: und da passiert schon sehr viel.
00:35:33: seit alligern ist tatsächlich auch jetzt Evaluation mit der Wissenschaftskommunikation sehr viel präsenter.
00:35:38: Und es reicht ja nur, eine Idee zu haben und es reicht aber auch nicht nochmal auf den ersten Blick hinzuschauen.
00:35:43: So mein Lieblingsbeispiel das ist jetzt nicht in der Zukunft sondern gerade aktuell noch.
00:35:46: dann wird immer ja wir sind ja online da erreichen wir ja alle weil alle sind online und stimmt offenkundig nicht.
00:35:52: Da braucht man die erste Brille gleich schon auf die Zugriff zahlen Aber selbst der, dann werden YouTube-Videos hochgeladen und da hier immerhin, wir haben doch fünfhundert Abrufe.
00:36:01: Man kann ja bei YouTube genau hingucken wie lang schauen denn diese Leute das überhaupt an?
00:36:04: Und dann schauen halt achtzig Prozent der Leute nach fünf Sekunden wieder weg weil es doch nicht spannend ist, weil's eben ein abgefimter Vortrag ist und kein extra produziertes Format.
00:36:13: Und da nochmal sehr viel genauer hinzuschauen und den Mut zu haben tatsächlich auch andere... Formate anzubieten.
00:36:18: Und dann gibt es, also da sind sehr viele Befindlichkeiten dabei.
00:36:21: was so auch Gott, was ist das Bild meiner Forschungseinrichtungen?
00:36:24: Wir können doch desistieren nicht albern oder wir können noch nicht irgendeinem Influencer die Hand geben Aber dass wird eine sehr viel stärkere Rolle.
00:36:32: und als ja so viel passiert in den letzten zehn Jahren Was vielleicht insofern auch wieder relevant war auch ein weiterer Prozess und ich glaube Ralf hat's vorhin schon mal ganz kurzes Thema angesprochen natürlich wir sprechen jetzt über Kommunikation von Forschenden aus Hochschulen Oder auch direkte Interaktion Partizipationen.
00:36:46: Es gibt ja noch das ganze System der Massenmedien.
00:36:49: Was, wie wir alle wissen in einem massiven Umbruch ist oder ich würde sagen Niedergang im klassischen Sinne mit den eingeschränkt funktionierten Online-Geschäftsmodellen, dem Zusammenbruch der klassischen Abonnenten.
00:37:01: in Zahlen so man könnte quasi sagen die Zeitung stirbt mit ihren letzten Absolventinnen so langsam nicht nächsten Jahre aus.
00:37:08: und dabei wäre es eigentlich enorm wichtig also gerade auch wieder das wir sehen erste Ansätze dass die Bedeutung von Lokaljournalismus wieder ganz anders erkannt wird und eben Wissenschaftsjournalismus Seit eh und je eigentlich ein quer subventioniertes Luxusgut ist, was aber eigentlich essentiell ist wenn wir dann die Bedeutung, die wissenschaftliche und technische Erkenntnisse Grundlagen, Diskussionsprozesse für die Gestaltung des Lebens haben.
00:37:29: Also wenn man erkennt wie wichtig das ist, aber eben auch da sich im Wissenschaftsjournalismus nicht nur irgendwie Wir brauchen nicht jetzt eine Stiftungsförderung, die weiter Reportagen bezahlt wie man sie vor dreißig Jahren mal gemacht und gebraucht hat sondern da drüber weiter dach zu denken.
00:37:42: Wie kann ich?
00:37:43: Da passiert ja einiges in neuen Kooperationen, in neuen Formaten.
00:37:46: Da wieder kritisch reflektierend über Wissenschaft deren... Und dann wieder immer wieder dabei deren Bedingungen, deren Prozesse, deren Institutionen Was kann denn dieses neue Ergebnis der Hochschule XY wirklich?
00:37:57: Oder Hochschulle X sagt, dass Hochschul Y haben wir einen Professor, der sagt was anderes.
00:38:02: Wie ordnen wir das Ganze nun ein?
00:38:03: Müssen wir vielleicht mal ein lokales Diskussionsforum machen und so weiter?
00:38:05: Ich glaube da muss sehr viel passieren!
00:38:07: Ich habe noch kein Bild wie es feststellig aussehen wird weil er sehr viel im Umbrauch ist aber da sehe ich auf jeden Fall für die Entwicklung.
00:38:12: Also mein ganz privater Blick darauf wäre auch vor allem, dass es einfach auch Zielgruppen gibt, die auf diesen herkömmlichen Wegen sage ich mal gar nicht mehr erreicht werden.
00:38:21: Also hast du den Jahresfernsehen genannt.
00:38:24: Also mein Sohn ist fast vierzehn, ich weiß nicht ob der jemals schon irgendwie lineares Fernsehen geguckt hat.
00:38:29: Ich glaube nein!
00:38:30: Genau, ne wird er nicht, sondern wird halt seine Filmchen über YouTube und andere Formate reinzählen.
00:38:35: Mediatheken mal aber... Genau, Mediathäken, genau ganz viel, aber auch die Metatheken.
00:38:38: also deswegen die Meta-Tecken der öffentlichen rechtlichen sind ja auch oder auch der privaten sind ja eine Fundkrube und da gibt es auch so stellenweise hochkarätische richtig gute Formatidee.
00:38:47: gemacht werden würde ich an der Stelle mal kurz widersprechen.
00:38:50: Ich sehe den Niedergang noch nicht, ich sehe das ist schwieriges Feld.
00:38:53: Ist ganz klar da sind wir uns einig.
00:38:55: aber ich habe die Hoffnung dass wir gemeinsam und da gibt es jetzt auch wieder Format wie zum Beispiel das WISCOM-Kolleg von zwei Stiftungen wo Journalistinnen und KommunikatorInnen Wissenschaftler in einem WISCOM-K kolleg halt ihre verschiedenen Perspektiven mitbringen und gemeinsam bestärkt rausgehen und die Wissenschaftskommunikation bespielen.
00:39:14: Und ich glaube eher solche Formate sind dazu geeignet, eben auch in verschiedenen Fernsehensendern und Radiosendern halt vielleicht wieder mehr Verständnis herzukriegen.
00:39:23: Dass Wissenschaftskommunikation ein wichtig Aspekt ist was auch zuhörende Zuschauernde und Lesende fängt und man da auch Klickzahlen generieren kann.
00:39:33: also von daher es ist nicht alles oberflächlich.
00:39:36: und die Hoffnungstüppe zuletzt.
00:39:38: Ich
00:39:39: glaube, dann sollte man unbedingt des Science Media Center erwähnen in diesem Bereich.
00:39:43: Sehr viel auch erforschen, erproben erkunden aber eben auch als Serviceangebot für insbesondere Lokalredaktionen und auch Redaktion die nicht mehr in der eigene Wissenschaftsredaktion haben dort auch Material den Expertinnen zugänglich machen um dort wieder an die breite Wirkung zu erzielen.
00:39:58: So einmal kurz die Frage in die Runde Haben wir was Wichtiges vergessen?
00:40:02: Ich würde vielleicht noch einmal bei dem Fragen wen wir erreichen oder nicht erreichen.
00:40:05: Anknüpfen ist ein bisschen eignützig weil das einer meiner Schwerpunkte ist Aber da noch mal ein bisschen differenzierter drauf zu schauen.
00:40:12: Also das Phänomen ist da, das haben wir jetzt ja alle auch gesagt, wie erreichen wir eigentlich?
00:40:16: Und ich nehme es aber schon so wahr, dass in der Praxis in manchen Stellen immer noch so, die interessieren sich halt nicht und wollen halt nicht oder so.
00:40:23: Ach, das ist halt schwierig!
00:40:24: Die lesen ja kein Buch mehr oder die lesen keine Tageszeitung mehr.
00:40:27: Wir sollen die dann erreichen.
00:40:28: Das geht so ein bisschen einher in so manchen wissenschaftspolitischen Diskussionen mit etwas allgemeinem Kulturpessimismus würde ich sagen.
00:40:35: Ist natürlich auch viel dran, aber es ist ein sehr differenziertes Phänomen.
00:40:39: Und dieses unser Projekt heimische Wissenschaft zum letzten Raum ging, das ist ging nicht hervor, aber baut auf einem vorherigen Projekt wo wir eben angeguckt haben wer sind denn eigentlich alles Personen Bevölkerungsgruppen die nicht erreicht werden?
00:40:50: und da gibt's einen sehr sehr vielfälschiges Feld.
00:40:52: und eben auch mal anzuerkennen dass wenn ich in hoch prekären Situationen nehme von Transfergeld abhängig bin in der schwierigen Umgebung mit einem halb illegalen Mietverhältnis dass ich dann nicht zum Abendvortrag über Astronomie gehen möchte, weil ich ganz andere Sorgen in meinem Alltag habe.
00:41:07: Es erst mal anzuerkennen und zu sagen ja die müssen wir doch einfach nur motivieren!
00:41:10: Dann kommen sie jetzt auch zu unserem Vortrag oder selbst so unseren parteizipativen Projekt.
00:41:14: Also das ist da wieder sehr eng mit Gesellschaftsgestaltung und allgemeiner Gesellschaftspolitik
00:41:18: verbunden
00:41:19: was man dann nur im kleinen Kontext mit Wissenschaftskommunikation lösen kann.
00:41:22: aber sich zumindest dafür bewusst zu sein und dann zu sagen es ist aufwendig als kostet mehr Ressourcen Dann mache ich eben ein Schulangebot und habe nicht die sichere Bank.
00:41:30: Ich schreibe mein Workshop aus, dann kommen sie drei gleichen Gymnasien davon eins irgendwie das Elite-Eternat XY.
00:41:36: Die sind auch immer schön!
00:41:37: Die machen mit die Stellen kluge Fragen.
00:41:38: Es macht mir als Forscher eine große Freude mit denen zu arbeiten also wird es mir ja auch.
00:41:42: Sondern sagen nein gehen wir auch mal woanders hin von Personen?
00:41:45: Gehen wir an Mittelschulen?
00:41:46: Geben wir an Hauptrealschulen je nach Bundesland wie es halt eben heißt?
00:41:50: Wir möchten da einen Zugang bieten und auch mal ganz anders anfangen weil da gibt's noch so viel einfach an Möglichkeiten.
00:41:56: Genau kann ich nur unterstreichen bei den Formaten, die wir hier so machen im transfernen Wissenschaftskommunikationsbereich.
00:42:02: Also man muss auch zu den Zirkumen gehen also für eine hochkarätige Podiumsdiskussion in die Stadt zu holen.
00:42:08: Bei Schnittchen und Wein ist der falsche Weg.
00:42:10: wenn ich jetzt über Landwirtschaft rede sondern dann muss ich auch mal dahin wo Landschaft wird stattfindet mit den Bauern, mit den Herstellern und mit vielen anderen Stakeholders reden wie machen wir die Landschaft der Zukunft?
00:42:22: Was sind Agrarsystemtechnologien was ist Sensorik Was ist KI in der Landwirtschaft?
00:42:26: Und eben in kleineren Formaten, die Menschen mitholen und es funktioniert an vielen Stellen.
00:42:31: Wir können sie ja messen.
00:42:32: Philipp Forster auch zu viel informieren, er kann sie auch messen, dass wir damit schon Erfolg haben.
00:42:36: Wenn's auch im Kleinen ist, ist das trotzdem eine stetige Entwicklung... Wo wir halt auch wirklich schwierige Themen, weil Landwirtschaft ist kein einfaches Thema.
00:42:45: Wie bauen wir unsere Pflanzen an?
00:42:47: Was ist der Acker der Zukunft?
00:42:48: Was is der Stall der Zukunft, Tierwohl das sind ja alles Dinge die wirklich sehr konträr sind und wo es auch ganz klare Lager gibt und Reden hilft.
00:42:57: Und in diesen Formaten da sollte man weiter denken und auch mal dahingehen, wo's ein bisschen weh tut.
00:43:02: Ich hätte da auch noch etwas was wehtut.
00:43:04: zur Ohnein jetzt
00:43:05: ich wollte sagen dass es schön schluss geworden aber bitte ergänze schreue Salz.
00:43:10: Das ist eher so etwas, auf das ich mit Sorge blicke.
00:43:12: Und ich denke, dass sollte mir mal kurz diskutieren.
00:43:14: natürlich diese ganze Entwicklung über die Stellung von Wissenschaft in der Gesellschaft verbunden mit der Frage der Politisierung, der wahrgenommenen Spaltung, die tatsächlich auch so nicht festzustellen ist aber doch in vielen Fällen von manchen politischen Akteuren gezielt betrieben wird.
00:43:29: wir haben es sehnt jetzt ja im hoffentlich extremst Beispiel Aber wer weiß wo das auch so kommen kann?
00:43:34: In den USA, wo eben wissenschaftliche Einrichtungen massiv angegangen werden Da ist jetzt Person.
00:43:41: Bei uns wäre es dann eben das Equivalent einer gewissen Parteipolitik, wo wissenschaftliche Erkenntnisse auch auf politischer Ebene in Frage gestellt werden und mit Fake News wie auch immer vorwürfen die selber natürlich hochst gradige absurde Fake News sind.
00:43:56: Und das ist eben nicht nur ein Phänomen was man sich fast so'n bisschen gruselig schaudern wie im Horrorfilm in den USA anschauen kann.
00:44:02: wir sehen erste solche Entwicklungen gerade in Kontroversen um Kämpfenfeldern auch in Europa Auch in Deutschland.
00:44:09: Das sind die Frage, wenn es dann geht, welche Rolle spielt Wissenschaft und Technologie in der Gesellschaft.
00:44:13: Welche Entwicklungen werden gehypt?
00:44:15: Wo werden manche Technologien als alternativlos oder nicht alternativos dargestellt?
00:44:20: Ich möchte das auf keine einzelnen Parteienbehauptungen eingehen.
00:44:22: Ich glaube, man kann sich denken was gemeint ist betrifft technische Zukunftsstationen genauso aber wie Angriffe auf etliche Bereiche in den Gesellschafts- und Geisteswissenschaften Und natürlich dann hoch schon wieder als Institutionen, die mitten drinstecken, denn auf einmal auch Teil von politischen Diskussionen sind und politischen Anfeindungen.
00:44:41: Und
00:44:41: dann wir sprechen auf der anderen Seite von der heren Wissenschaftskommunikation, der offene Diskurs.
00:44:46: Wie kann es denn in diesen Kontexten stattfitt?
00:44:47: Da habe ich auch keine klugen Antwort noch drauf aber ich denke das wird noch sehr viel stärker in den nächsten Jahren zu beobachten sein
00:44:54: Genau.
00:44:54: Und da gibt es ja schon, Gott sei Dank, Institutionen die da gegründet wurden wie zum Beispiel das Einkommenssupport, der eine wichtige Rolle spielt und bedrohte Wissenschaftlerinnen berät.
00:45:04: Die können aber jetzt so die Sperrpizze machen, sondern es wichtig ist dass sich die Institution selber auch resilienter aufstellen und Strukturen schaffen und ihre Leute auch Schulen, damit man viele Dinge selbst regeln kann.
00:45:17: Und selber Unterstützung bieten kann.
00:45:18: Weil nichts ist schlimmer, wenn Wissenschaftlerinnen nicht mehr kommunizieren wollen, weil sie sich bedroht fühlen.
00:45:25: Die Erkenntnisse, die Prozesse, die sie erforschen, überhaupt nicht mehr an die Öffentlichkeit kommen.
00:45:29: Das ist der falsche Weg!
00:45:30: Auch die Politik muss natürlich noch stärker da halt verstehen... die Freiheit der Wissenschaft, das freie Forschung.
00:45:36: Das diskutieren, das auch mal abwägen und aus welchen Gründen auch immer eben nicht nach Verfolgung von Forschung und Wissenschaft Normalität ist und dass man diese Prozesse unterstützen muss mit Ressourcen, auch mit Statements, mit Veranstaltungen – es gibt viele Möglichkeiten.
00:45:52: aber es so ignoriert und sagt kein Thema.
00:45:55: Aus deren Hinsicht sind wir raus!
00:45:57: Die Zeit ist schon vorbei?
00:45:58: Ja Wir haben eine tolle Folge gemacht zum Psycom Support.
00:46:01: Genau, mit Julia Wand wahrscheinlich ne?
00:46:04: Genau!
00:46:04: Mit Julia.
00:46:05: Das würde ich ja auch tatsächlich noch mal die Show nutzstellen falls der andere da nochmal ein bisschen nachlauschen möchte was es für Möglichkeit gibt wie Psycon Support im Vierundzwanzig Sieben tatsächlich auch supporten kann.
00:46:16: Und dieses Projekt ist ja so ein Paradebeispiel, das aus der Wissenschaftskommunikation heraus, also Wissenschaft im Dialog und der Bundesverband haben dieses Projekt gegründet.
00:46:26: Haben es dann finanziert?
00:46:27: Dann kamen auch noch ein paar Fördergelder vom HIG rein über die Kappats-Gelder usw.
00:46:31: Das war die Basisfinanzierung in den ersten drei Jahren Und das sind Beiträge bei uns, Beiträge von den Mitgliedern.
00:46:38: Die da in dieses Projekt geflossen sind.
00:46:39: also die Hochschulen haben sich aktiv daran beteiligt.
00:46:44: Die Mitglieder der Hochschule haben unentgeltlich ehrenamtlich seit vielen Jahren diese Beratung gemacht.
00:46:49: Sonst würde das ganze Projekt nicht funktionieren.
00:46:52: jetzt gibt es Fördergelder auch von verschiedenen Sachen wo man halt dieses Projekt weiter finanzieren kann weil der Bundesverband und Wissenschaftliologen können das jetzt nicht ewig machen begrenzt Und es ist halt Erfolg.
00:47:04: Es wird angenommen und deswegen ist es so wichtig, dass solche Sachen eben nicht im Sande verlaufen, dass wir weitergehen.
00:47:09: Punkt!
00:47:10: Ja das ist gut, dass du das nochmal gesagt hast Philipp, weil das ist ja eine ganz realistische Situation die alle ja irgendwie vor der Brust haben ne?
00:47:17: Viele Hochschulen haben das Problem halt.
00:47:19: Das sind Tierversuche, das ist das Thema Energie, regenerative Energie und ganz
00:47:25: Kernfusion.
00:47:26: Alles kann ja Thema
00:47:28: sein?
00:47:29: Genau!
00:47:30: Und auch Geschichte im marabischen Raum usw.
00:47:34: Es sind ganz viele Konfliktfelder.
00:47:38: Und es gibt da wirklich hochkarätische Forschung.
00:47:42: Also man muss es doch irgendwie mal ergründen.
00:47:44: Und der falsche Weg ist, dass wir die Forscher denn dann irgendwie halt alleine lassen und sagen ja euer Problem, weil hätte sie mal ein anderes Fachgebiet ausgesucht.
00:47:53: Maschinenbau ist einfacher!
00:47:54: Nee das kann nicht der Weg sein.
00:47:56: Ich glaube ihr Lieben damit sind wir schon fast am Ende.
00:47:59: bei unseren Folgen versuchen wir immer die halbe Stunde für rund vierzehn Minuten noch einmal zusammen zu fassen mit den Main takeaways.
00:48:07: vielleicht wollt ihr das heute aber gemeinsam machen?
00:48:09: Ich könnte es mit einem geklauteren Slogan probieren, aber ich finde der passt sehr gut zur Wissenschaftskommunikation.
00:48:14: Macht doch!
00:48:15: Ich denke wir haben zum einen gesehen dass das eine wahnsinnig komplexe Landschaft ist und einfache Erklärungen werden ja nicht gerecht.
00:48:21: Das sind vielschichtige Akteureinnen, fielschichtigen Phänomene und es ist nicht einfach mal schnell machen.
00:48:27: Gleichzeitig aber auch die Ermutigung neue Formate auszuprobieren in neuen Strukturen zu denken oder kreativ zu sein.
00:48:34: Und ich finde das fast eigentlich sehr gut.
00:48:36: der Slogans von Deutschlandfunk zusammen Es ist kompliziert Das ist ein guter Pop.
00:48:41: Okay, gefällt mir!
00:48:44: Kann ich nur das streichen?
00:48:45: Mut für neue Wege und neue Formate.
00:48:47: Mut auch zur Diskussion.
00:48:49: Mut zum Gespräch.
00:48:50: Und Mut für die Institutionsleitung also Hochschulen Forschungseinrichtungen Wissenschaftseinrichtung und auch andere Damal-Gesorsen reinzugeben und nicht gerade an der Stelle zu kürzen.
00:49:02: Ich
00:49:02: würde gerne noch das Basswort Vertrauen reinschmeißen.
00:49:05: Naja, also Vertrauen in die Institutionen aber auch Vertrauen an die Gesellschaft.
00:49:11: Wenn wir gute Wissenschaftskommunikation machen werden wir auf mittlere Sicht ein höheres Vertrauen der Gesellschaft bekommen.
00:49:20: davon bin ich felsenfest davon überzeugt.
00:49:22: Das ist die sehr zentrale Ausführung dazu weil ich sage mal leicht die nacken Haare aufstellen weil dir das ganze im Diskurs zu vertrauende die Wissenschaft ja gerade in manchen Führungs- und politischen Ebenen mein Gott wir brauchen mehr Vertrauen.
00:49:35: Vertrauen muss man sich verdienen.
00:49:36: Und wir haben gerade in den letzten Jahren und in der Covid-Pandemie gesehen, dass eben auch nicht jede Person aus der Wissenschaft heraus nässt notwendigerweise Vertrauen verdient.
00:49:46: Und das gleichzeitig so ein sehr eindimensionales Vertrauensverständnis, dem einfach nicht gerecht wird.
00:49:51: Denn es gibt Themen da geht's nicht darum... Folgt der Wissenschaft, die sagt euch was richtiges?
00:49:56: Ne tut sie nicht.
00:49:57: Es gibt Optionen.
00:49:58: da können unterschiedliche Interessen betroffen sein, da können natürliche Wertegrundlagen betroffen sind, da kann unterschiedliche wissenschaftlichen Einschätzungen betroffen werden.
00:50:04: Also auch wieder ist es einfach sehr kompliziert.
00:50:06: das heißt also das Mindestmaß wäre eigentlich schon das was ich aus der Vertrauensforschung zur Wissenschaftskommunikation etabliert habe mindestens vom informierten Vertrauen zu sprechen was eben genau diese Reflexion über Betroffene Aspekte beinhaltet und was Ralf gerade gesagt hat, auch Vertrauen in die Gesellschaft zu haben.
00:50:23: Denn die ist es nun ja, die die Bedingungen zur Verfügung stellt und die auch einbezogen werden, die in partizipativen Prozessen etwas beitragen kann um das nicht einfach abzutun.
00:50:31: Wir müssen reden.
00:50:33: Danke Ralf!
00:50:34: Danke Philipp für diese sehr ehrliche schöne Runde dass ihr bisschen geplaudert habt und bisschen mit uns geteilt habt Was euch bewegt in Sachen Wissenschaftskommunikation.
00:50:44: Das war Folge zwanzig von Inzhalt Hochschulkommunication Powered by Bundesverband Hochschulkommunikation und Mandarin Achu.
00:50:51: Danke fürs Zuhören, bis in vierzehn Tagen!
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