Folge 25 – Das Volontariat 2.0: Welche Skills braucht der Nachwuchs in der Hochschulkommunikation wirklich?

Shownotes

Früher. Junge Volontär:innen lernen Pressemitteilungen schreiben, ein paar Kanäle bedienen, interne Prozesse verstehen. Fertig.  Heute? Ein Volontär:in muss gleichzeitig Content für fünf Plattformen anpassen, KI-Tools bedienen, ohne die Kontrolle abzugeben, in Echtzeit reagieren und trotzdem wissen, wie man eine Pressekonferenz moderiert. Das klassische Handwerk zählt natürlich noch, aber es reicht längst nicht mehr. Gleichzeitig fragen sich Ausbildende: Worauf konzentrieren wir uns? Was müssen Anfänger:innen überhaupt noch lernen und was eignet man sich on the go an? Und wo entstehen die größten Lücken, bei Technik, bei Prozessdenken oder bei der Resilienz? In Folge 25 sprechen drei Hochschulkommunikatoren:innen offen über genau das: Was bleibt Standard, was ist neu erforderlich, und wie bildet man Nachwuchs aus, der zukunftsfähig ist? Und welche Rolle können Hochschulnetzwerke und interne Leitlinien spielen? Die Stimmen der Folge 25: Constanze Schölch (Referentin für Hochschulkommunikation, Hochschule München), Florian Klebs (Leiter der Stabsstelle für Pressearbeit, interne Kommunikation und Social Media, Uni Hohenheim) und Karin Bauer-Leppin (Leiterin Kommunikation und Marketing, FU Berlin).

Shownotes Inside Hochschulkommunikation (Inside HKomm) Von Expert:innen für Expert:innen – alles rund um Kommunikation, PR, Marketing und Digitalisierung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Stimmen der Folge 25 Constance Schölch – Referentin für Hochschulkommunikation & Vorstandsmitglied des Bundesverbands Hochschulkommunikation, Hochschule München https://hm.edu/kontakte_de/contact_detail_57217.de.html LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/constance-sch%C3%B6lch-96b038153/ Florian Klebs –  Stabsstelle Pressearbeit, interne Kommunikation und Social Media, Universität Hohenheim https://hohcampus.verw.uni-hohenheim.de/qisserver/a/cs.psv.frontend/person/view/124471?showBackButton=true 🔗 LinkedIn https://www.linkedin.com/in/florian-klebs-4b9396197/ Karin Bauer-Leppin – Leiterin Kommunikation und Marketing & Vorstandsmitglied des Bundesverbands Hochschulkommunikation, Freie Universität Berlin https://www.fu-berlin.de/sites/kommunikation/referate/forschungsmarketing/team/karin-bauer-leppin/index.html 🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/karin-bauer-leppin-9949a6129/

Ina Teloudis – Redakteurin & Moderatorin, MANDARIN EDU 🔗 MANDARIN EDU 🔗 LinkedIn Die Macher:innen des Podcasts Bundesverband Hochschulkommunikation Redaktion, Herausgeber c/o con gressa GmbH (Geschäftsstelle) Engeldamm 62, 10179 Berlin 📧 info@bundesverband-hochschulkommunikation.de 🔗 www.bundesverband-hochschulkommunikation.de 🔗 Impressum MANDARIN MEDIEN – Gesellschaft für digitale Lösungen mbH Redaktion & Produktion MANDARIN EDU Mueßer Bucht 1, 19063 Schwerin 📧 info@mandarin.digital 🔗 www.mandarin.digital 🔗 www.mandarin-edu.de/impressum Kontakt & Feedback Ihr habt Fragen, Ideen oder möchtet selbst Thema einer Folge sein? Wir freuen uns über den Austausch! 📧 hallo@mandarin-edu.de 🔗 www.mandarin-edu.de LinkedIn: MANDARIN EDU

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00:00:03: Insight Hochschulkommunikation von Expertinnen für Experten.

00:00:10: Alles rund um Kommunikations-PR, Marketing und Digitalisierung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

00:00:18: Powered by Bundesverband Hochschulkommunikation und Mandarin Edu.

00:00:24: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Insight Haarkom!

00:00:28: Ich bin Ina Tidudis und wir drehen heute die Hochschul- und Wissenschaftskommunikation mal wieder gemeinsam eine kleine Runde weiter.

00:00:35: Und es dritt sich ja so einig ist, wenn wir uns ganz konkret heute Berufsbilder im Bereich Hochschulkommunication anschauen.

00:00:42: Die Einstänge kommen schneller, die Kanäle verändern sich rasant und das klassische Berufsbild von vor fünf oder zehn Jahren greift an vielen Stellen einfach überhaupt nicht mehr.

00:00:53: Man muss schon sehr flexibel bleiben um bei diesem Tempo mitzuhalten.

00:00:57: Was bedeutet das eigentlich für den Nachwuchs, sehen wir gerade in unseren Abteilungen Ausbilden?

00:01:01: Was müssen die heute zwingt lernen und was können wir uns vielleicht auch schenken.

00:01:05: Genau darum geht es heute unter anderem an ganz, ganz ungeschmickter Blick auf den Weg vom ersten Tag im Volontariat bis hin zum ja ausgelernten mit Zukunftskills.

00:01:15: Da reden wir drüber!

00:01:16: Und zwar mit Konstanze Schölch von der Hochschule München Hallo Constanze

00:01:20: Hallo Ina

00:01:21: Mit Florian Klebs von der Uni Hohenheim Hi Florian

00:01:25: Hallo

00:01:27: Und Karin Bauer-Lepin von der FU Berlin ist dabei.

00:01:30: Hallo, Karin!

00:01:30: Schön, dass du als Wiederholungstäterin schon dabei bist.

00:01:33: Hallo Danke

00:01:35: Ja ihr seid zumindest digital alle.

00:01:37: da macht es uns mir doch ein bisschen einfach und stellt euch gerne einmal selber vor wer seid ihr was macht dir im tagesgeschäft?

00:01:46: Was ist euer Bezug zum Thema?

00:01:48: Karin magst du gleich anfangen

00:01:50: Ich bin Karim Baulepin, ich leite Kommunikation und Marketing an der FU Berlin seit einigen Jahren.

00:01:55: Und war vorher aber viele Jahre auch in der Privatwirtschaft... tätig und habe so viele Jahre jetzt auf dem Buckel, dass ich insgesamt auf die Ausbildung von bestimmt fünfzehn oder zwanzig Volontärin zurückblicken kann.

00:02:08: Die mir meinen Weg gekreuzt haben den ich helfen durfte ins Berufsleben zu kommen.

00:02:14: mein eigenes Volontariat liegt schon solange zurück zwar Mitte der neunziger in einer Tageszeitung Und insofern ist das auch mein Bezug zum Thema.

00:02:22: was von damals hilft wir heute noch?

00:02:25: Und was nicht?

00:02:26: darüber freue ich mich gleich zu sprechen.

00:02:27: Okay, danke schön.

00:02:29: Konstanze?

00:02:30: Ja ich hab' in dem Volontariat an der Hochschule München begonnen und bin also noch nicht ganz so lange dabei hatte dann das Glück nach dem Volonariat nach zwei Jahren weiter zu machen als Referentin für Hochschulkommunikation und da ist mein Aufgabengebiet immer noch recht breit gefächert von klassischer Pressearbeit, Social Media Aber auch das Hochschulmagazin, was bei uns zweimal im Jahr erscheint.

00:02:58: Das koordiniere ich und bin jetzt seit September letzten Jahres Teil des Vorstands mit Karin zusammen des Bundesverbandes.

00:03:06: Breitgefäckerte Aufgaben!

00:03:08: Ja auf jeden Fall!

00:03:10: Florian du bitte auch noch einmal den Rundumstach?

00:03:13: Ich bin zu meiner eigenen Überraschung jetzt seit über zwanzig Jahren an der Uni Wohneheim und leite zusammen mit einer Kollegin die Stabstelle für Pressearbeit Interne Kommunikation und Social Media.

00:03:24: ist ein langer Titel, hat aber den Vorteil dass er alle in dich alles schon beinhaltet.

00:03:30: Angefangen habe ich ihn nicht wie Karin freie Mitarbeit bei der Zeitung, Zeitungs-Voluntariat dann Magazinproduktionen und Alexander von Humboldt Stiftung Pressesprecher.

00:03:42: danach wollte ich eigentlich mit einem Freund zusammen Redaktionsbüro eröffnen und hab dann kurz die Uni Hohenheim zwischen geschoben.

00:03:49: so ist es dann halt gekommen.

00:03:51: Ich habe vom ersten Tag an Praktikanten gehabt.

00:03:56: Mehr Geld hatte ich nicht und als ich dann die allererste Chance bot, das jetzt auch im Jahr ist, den ersten Voluntär einzustellen.

00:04:04: Seitdem haben wir durchgehend Voluntäreinnen und Voluntären gehabt – und die bereichern uns stark!

00:04:10: Es waren immer ganz dicht dran an der Zielgruppe ja auch so ein Stück weit?

00:04:13: Okay, ihr seid unterschiedlich weit vorgedrungen.

00:04:16: jetzt im Bereich.

00:04:17: Also Konstantin, du hast selber gesagt dein Einstieg ist noch gar nicht so lange her, zwanzig-zweiundzwanzig, obwohl in der digitalen Zeit ist das ja eine Ewigkeit.

00:04:26: mit welchen Erwartung bist du damals gestartet an den Job?

00:04:28: Hast Du dir vorstellen können dass du jetzt diese Bandbreite bedienen musst von Digitalmarketing, Social natürlich mit rein bis hin zu Website Print eigentlich krass breit gefächert bist?

00:04:42: Wirklich ganz ehrlich sagen, dass ich mir am Anfang nicht allzu viel unter diesem Berufsbild vorstellen konnte.

00:04:48: Weil dieser Beruf Hochschulkommunikatorin mir vorher auch gar nicht so bekannt war.

00:04:55: also das war kein Job der auf dem Radar war obwohl ich thematisch eigentlich schon im Studium in die Richtung gegangen bin von meiner Ausbildung her.

00:05:05: Was ich mir am ehesten darunter vorstellen konnte, war diese Bereich Wissenschaftskommunikation.

00:05:10: Also wir haben irgendwelche Forschungsergebnisse die wollen wir erzählen, spannend aufbereiten.

00:05:17: aber dass Hochschulkommunikation natürlich so viel mehr ist und darüber hinaus geht das war mir gar nicht bewusst.

00:05:23: was ich jetzt eben in diesen paar Jahren seitdem ich ja an diesem Beruf tätig bin verändert hat es schon echt ein Wahnsinn.

00:05:30: also das habe ich so auf jeden Fall auch nicht erwartet.

00:05:33: Vielleicht kann man da auch ergänzen, dass die letzten Jahre in der Kommunikation sich stark verändert haben.

00:05:39: Aber das ging auch schon ein gutes Stück vorher los.

00:05:42: Das ganze Leben der früheren Dressestellen, die zum Teil heute gar nicht mehr so heißen auf den Kopf gestellt wurde.

00:05:49: und in vielen Universitäten hat man sich schon eigentlich seit Beginn der Jahr zwei Tausend Zehner dann die Augen gerieben und mit etwas Erstaunen auf das Erstarken von Social Media geschaut und auch einen Umgang damit gefunden professionellen Umgang damit gefunden.

00:06:05: Und zum Teil muss man ihnen mit neuen Kanälen noch immer noch finden, also daher hat sich spätestens da wirklich massiv die Arbeit verändert und bis dann Konstanz jetzt so in der Zeit gekommen als nochmal viele Änderungen stattfanden weil natürlich nach Corona-Zeit auch nochmal vieles ganz neu auf uns zugebracht haben was wir vorher gar nicht ahnten.

00:06:23: Ja ich glaube gerade im Bereich Social Media habe ich den Eindruck dass sich da immer schneller auch Entwicklungen abzeichnen.

00:06:32: Ich weiß nicht, wie oft sich der Algorithmus in den vier Jahren seitdem ich dabei bin schon geändert hat.

00:06:38: Also wir haben irgendwann aufgehört zu zählen und das ist wirklich eine Aufgabe herauszufinden, welche Algorithmen jetzt gerade funktionieren.

00:06:48: Die Content-Strategie dementsprechend anzupassen.

00:06:52: dann natürlich auch wie sich die Plattformen verändert haben.

00:06:54: also wir hatten die Übernahme von Twitter durch Elon Musk der damit den Faschisten Freibahn gegeben hat weshalb es ja auch zurecht diesen Exit gab vieler Hochschulen und zu Blue Sky gewechselt sind.

00:07:07: mittlerweile ist der Hype auch schon wieder weg.

00:07:10: Also es ist so wahnsinnig schnelllebig und man muss da wirklich immer am Ball bleiben und schauen, sich immer wieder anpassen.

00:07:18: Und die andere Seite, Ina das hast du ja schon gesagt.

00:07:20: Die Zielgruppenseite ist ja auch völlig anders.

00:07:22: also die Frage wie werden eigentlich unsere Nachrichten aufgenommen oder unsere Botschaften empfangen und wer möchte sie hören?

00:07:29: Und wie viel kann man den Hörerinnen- oder den LeserInnen zumuten?

00:07:33: inzwischen schon schaffen die mehr als dreißig Sekunden Aufmerksamkeit schaffen Sie vielleicht nicht mal mehr soviel.

00:07:39: und insofern kommt noch auf der Empfängerseite also nicht nur auf unserer Senderseite eine ganz krasse Veränderung dazu Anspruchshaltung, die Informationen serviert zu bekommen.

00:07:51: Mundgerecht und die einfach nur noch so konsumieren zu müssen.

00:07:54: also auch da hat sich massiv was verändert?

00:07:57: Ich denke der zerspielt an sich die Zielgruppen.

00:07:59: deswegen haben wir auch die vielen verschiedenen Kanäle.

00:08:01: ich glaube die Anspruchshaltung Die Information von uns als Kommunikatorinnen und Kommunikatoren So zu bekommen wie man sie am besten aufnehmen kann.

00:08:10: die haben auch vor zwanzig Jahren schon Journalisten gehabt Und das trägt sich jetzt in die Gesellschaft und in die verschiedenen Gruppen rein.

00:08:17: Und deswegen ist ja auch, wie es konstant zu macht eine Plattformstrategie wichtig.

00:08:20: Dass ich weiß wer steckt hinter welcher Plattform?

00:08:24: Was ist für diese Zielgruppe relevant und wie gehe ich mit der um?

00:08:28: Wenn wir jetzt mal ganz vereinfacht das darstellen... Also am Anfang also wenn die alten Hasen von früher berichten aus den Pressestellen da ging's eher wahrscheinlich darum regelmäßig zur Urzeit X- und Fax zu verschicken.

00:08:41: Also ganz simpel!

00:08:42: Und da gab es dann eine Pressemitteilung, dann gab's vielleicht noch irgendwie Bilder hinten dran und fertig war das.

00:08:49: Heute sagt ihr selber, ich weiß gar nicht wie viel Plattform man bedient, wie viele unterschiedliche Zielgruppen man bediente, schlägt sich das auch in der Personaldichte nieder?

00:08:58: Man braucht ja im Grunde konstanze Sachs gerade allein der Algorithmus.

00:09:02: Du brauchst für alles ein Expertin eigentlich!

00:09:06: Das kommt jetzt so ein bisschen von der negativen Seite.

00:09:08: als ich überlegt habe was hat sich alles geändert Hätte ich mal unter dem Strich gesagt, vieles zum Besseren.

00:09:16: So dass der Beruf eigentlich viel mehr Spaß macht und eins davon ist die Teamarbeit.

00:09:19: Man kommt also raus aus diesem Alleiner am Schreibtisch oder vielleicht gerade noch mit einer Praktikantin sondern in ein Team.

00:09:27: rein und klar, da brauchst du Spezialwissen gleichzeitig brauchst auch Universal Wissen.

00:09:34: wir haben es im Team so gelöst Jeder muss praktisch alles können im Notfall, aber also jeder hat auch seinen Spezialgebiet und kann es auf jeden Fall besser.

00:09:44: unsere Social Media Managerin.

00:09:46: Der kann nicht das Wasser erreichen ganz klar.

00:09:48: Aber wenn sie Urlaub hat oder krank wird dann kann ich einspringen Und ihre Arbeit auch anständig machen.

00:09:55: Ich glaube, das ist auch wichtig zu sagen.

00:09:58: Die Grundfertigkeiten haben sich gar nicht so stark verändert.

00:10:02: Das heißt man muss nach wie vor – das war es schon in meinem Voluntariat in den Neunzigerjahren – ein Thema erkennen und Relevanz erinnern.

00:10:13: überhaupt die Perspektive zu wechseln und sich zu überlegen, wie kommt etwas was ich mitteilen will bei jemand anderem an.

00:10:19: Und wie kann ich es ihm begreiflich oder schön unterhaltsam machen so dass er auch wirklich ankommt und mein Ziel erreicht?

00:10:27: Das sind ganz klare Fertigkeiten und auch Denkweisen, die sich in dem Sinne nicht stark verändert haben.

00:10:33: Die funktionieren in den Kanälen genauso wie bei einer klassischen Pressemitteilung.

00:10:38: wenn ich nicht in der Lage bin mir zu überlegt für wen ist das Thema relevant ist so, dass es relevant ist und wie bereite ich etwas auf damit das bei der richtigen Zielgruppe ankommt?

00:10:49: Dann kann ich eigentlich auch die neueren Kanäle schlecht bedienen.

00:10:52: Und ich glaube insofern ist das die gute Nachricht für alle, die schon was älter sind, dass man das, was man mal gelernt hat durchaus auch – und das höre ich ja auch bei dir aus Florian – immer noch anwenden kann weil es eine andere Sprache und es ist eine andere Form des Ausdrucks aber nicht eine andere Grundhaltung.

00:11:09: Vielleicht ganz stark dazugekommen, es ist einmal die Bedeutung von interner Kommunikation.

00:11:14: Die war auch wenn man mit dem Blick von außen rein kommt.

00:11:17: an der Hochschule habe ich anfangs unterschätzt aber sie ist auch in ihrer Bedeitung unheimlich gewachsen und seit Corona nochmal um Potenzen höher geworden und der Beratungs- und Coaching Anteil.

00:11:30: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommunizieren mehr selbst brauchen dabei Unterstützung brauchen auch Unterstützung, wenn es brennt.

00:11:38: Also in der Kommunikation es schief gegangen ist gar nicht unbedingt weil die jemand auf der Wissenschaftszeite was falsch gemacht hat.

00:11:46: das ist ein ganz großer Block der bei uns mehr geworden ist und es schlägt sich ja ein Stück weit in der Ausbildung nieder.

00:11:52: Anfangs haben wir unsere Voluntärinnen und Voluntäre zu den Bonitärskursen von Zeitungen geschickt weil wir dachten dass sie so die Hauptzielgruppe.

00:12:01: wir finden es spannend.

00:12:02: vielleicht kennen Sie schon denn einen oder anderen danach.

00:12:05: Dann gibt es gleich ein Netzwerk und die sollten wissen, wie Journalistinnen und Journalisten denken.

00:12:11: Heute ist das ein Ausschnitt geworden auf der Arbeit und auch die Anbieter haben sich professionellisiert.

00:12:18: Es gibt gute Angebote per Abonnentariat und inzwischen nutzen wir sie.

00:12:22: also da hat sich richtig was geändert.

00:12:27: Fortbildungen bei der Akademie der Bayerischen Presse.

00:12:30: Und das waren Kurse zu Textsorten zum Interview führen, also es war eine sehr breit gefächerte Kurse wo man sich intensiv mit Storytelling auseinandergesetzt hat und eben auch da nochmal so diese grundlegenden Skills mitbekommen hat, wie kann ich eine Geschichte erzählen für verschiedene Zielgruppen?

00:12:51: Wie kann ich das aufbereiten in verschiedene Textsorten?

00:12:54: und ich glaube dass das auch etwas ist was immer noch absolut relevant ist.

00:12:59: Weil wir können natürlich jetzt mit KI uns allen wirklichen Texte ausgeben lassen.

00:13:04: aber es ist immer noch in unserer Verantwortung die Qualitätskontrolle sicherzustellen und das kannst du nur wenn du weißt ob dieser Text eben den Qualitätskriterien entspricht, also das glaube ich ist weiterhin wirklich ein wichtiger Teil der Ausbildung.

00:13:19: Und die Fähigkeiten, die du für Social Media brauchtest hast dir dir selbst angeeignet oder hast du da auch Kurse besuchen können?

00:13:25: Teils

00:13:26: teils!

00:13:27: Also ich glaube schon dass Social Media definitiv viel mit ausprobieren zu tun hat und das es ja auch vielleicht das Schöne an dem Beruf Ja, ohne schlechtes Gewissen auf Instagram surfen kann oder auf den anderen Plattformen.

00:13:43: Weil das einfach super wichtig ist für Recherche!

00:13:47: Also ich muss wissen welche Trends gibt es gerade aktuell?

00:13:50: Welche Real's gehen grad viral?

00:13:52: Welchen Content-Ideen sind da so im Umlauf?

00:13:55: und dann nimmt man sich das natürlich zu Inspirationen und schaut ob man das irgendwie umsetzen kann für die eigene Institution.

00:14:02: also da is schon viel... ausprobieren und auch sich kreativ austoben.

00:14:07: So technische Sachen wie, wie schneide ich das?

00:14:11: Klar kann man natürlich dann lernen.

00:14:13: aber der Rest würde ich sagen ist wirklich ja ausprobiert.

00:14:18: Und wie du ja schon gesagt hattest es ist ja auch dass was gestern gut war kann morgen alter Hut sein ne?

00:14:24: Es ist extrem schnell verändert sich die Landschaft da in dem Bereich Und das ist glaube ich was, was sich definitiv zu früher geändert hat.

00:14:31: Dass man immer öfter da setzt und sagt wir wissen dass wir nix wissen?

00:14:34: Lass uns mal gucken!

00:14:37: Aber wie bildet man so etwas aus?

00:14:38: Ist es eine Form von... bleibt einfach offen und flexibel.

00:14:43: Und es gibt ja auch viele Menschen, die mögen das überhaupt gar nicht sich ständig auf neue Rahmenbedingungen irgendwie einstellen zu müssen.

00:14:48: Ist das was man im Voluntariat schon übt oder lernt?

00:14:51: Ein Patient kommt...

00:14:52: Auf jeden Fall!

00:14:54: Wir haben ja beides.

00:14:54: wir haben gewisse Konstanten und jeder Mensch braucht wahrscheinlich ein gewisses Gerüst an dem er oder sie sich festhalten kann.

00:15:02: Das hat Karin auch schon ausgeführt.

00:15:03: also die Neugier festzustellen ist was ein Thema oder ist es kein Thema?

00:15:09: Die Fähigkeit, mich in andere reinzuversetzende Perspektivwechsel und die Empathie – das sind es Wichtige.

00:15:16: Auch die Fähigkeits-Sachverhalte erklären zu können oder worüber wir gar nicht gesprochen haben so ein gewisses ethisches Grundgerüst und der Glaube dass eine Faktenbasierte Dialog Das ist auf dem unsere Gesellschaft fußt mit denen wir sehr weit gekommen sind Und das ist etwas was man auch im Zukunft haben will.

00:15:34: Ich glaube das sind alles Konstanten, die bleiben.

00:15:37: Wenn jemand sagt, ich will unbedingt schreiben und ich komme gar nicht mehr dazu.

00:15:41: Das wäre eine Konstanze die ich nicht empfehlen kann.

00:15:43: an sich muss man sagen eigentlich Ich habe Interesse daran Menschen zu Themen Die mir liegen Wissenschaft miteinander in Dialog zu bringen Und die dabei zu unterstützen dass es sich möglichst gut verstehen.

00:15:57: und Dazu gehört dann die Content Produktion.

00:15:59: und das ist dann halt immer wieder anders.

00:16:02: aber Wenn ich Sterne kocht bin und sage, dann will ich jeden Abend den Leuten ein kulinarisches Erlebnis bieten.

00:16:10: Aber jeden Tag zieht sich morgens da schon nach was gibt es auf dem Markt und macht's irgendwie anders?

00:16:16: Und das ist eigentlich das Spannende daran.

00:16:18: deswegen würde ich sagen vor der Veränderung keine Angst haben sondern sagen Das ist das coole!

00:16:23: Das sind die Würze dass ich mich da immer wieder neu erfinden und was neu ausprobieren und was lernen darf und auf Fehler machen darf.

00:16:29: ein Stück weit finde ich übrigens Ausspruch in gut Konstanz wie du das gesagt hast, mit dem Mut.

00:16:35: Ich darf auch daneben liegen mal und morgen mache ich es da wieder anlastend wenn man nicht mal daneben liegt dann hat man auch kein Hit.

00:16:42: Ja also ich glaube es ist schon so dass es hauptsächlich wahrscheinlich eine Typ-Sache ist.

00:16:47: Also bin ich ein Typ der ja gerne auch Veränderungen hat.

00:16:53: macht mir das was aus?

00:16:54: sehe ich das eher als etwas Positives als eine positive Herausforderung oder ist es vielleicht eher eine Belastung für mich aber Klar ist dieser Beruf Hochschulkommunikatorin nichts, was immer gleich bleiben wird.

00:17:07: Sondern wir sind so eng geknüpft an politische gesellschaftliche Veränderungen die ich auch immer im Blick haben muss.

00:17:15: also ich glaube auch so als

00:17:17: Wolo

00:17:18: würde ich empfehlen mir jeden Abend die Tagesschauern zu schauen oder irgendeine andere Nachrichtensendung die ja Fakten basiert ist aber dass man da immer am Ball bleibt und Ja, wirklich Lust hat auf diese Veränderungen die da draußen stattfinden einzugehen und sich anzupassen.

00:17:38: Also die schon Grundvoraussetzung würde ich sagen Wir

00:17:41: erleben das ja direkt von unserer Büro-Tür eigentlich den Hochschulen selber.

00:17:45: Da laufen überall die Diskussionen dass der Studium weg muss vom Faktenwissen Das braucht man auch Aber dass es in Richtung Geht Kompetenzen zu erwerben Und so ist es Überall und in diesem Beruf

00:17:59: Für größere Unis und Hochschulen.

00:18:01: vielleicht gibt es dann noch den Nischen.

00:18:03: Ich kann das bei mir sagen, ich sehe auch einige Hochschule, wo es die Nische noch gibt, wo man als Edel-Feder, wie man früher gesagt hat, noch seine Ecke findet und da sich in Wissenschaftstexten beruflich immer noch niederlassen kann aber die Nischen werden kleiner ist würde ich genauso sehen.

00:18:19: also die Nichen, indem man die Veränderungen weniger spürt sind heute nicht mehr so groß.

00:18:24: Ich finde es aber auch interessant weil ich könnte gar nicht anders... Arbeiten.

00:18:29: Mich würde das unheimlich langweilen, wenn es sich nicht verändern würde und ich glaube KonzertCD geht auch so.

00:18:35: Das macht ja gerade die Schönheit auch dessen aus dass wir an den Unis sind.

00:18:39: Ja definitiv!

00:18:41: Für mich ist das auch das große Plus dieses Berufs, dass es einem nie langweilig wird.

00:18:46: Also ich hatte wirklich noch nie den Punkt wo ich mir dachte jetzt wiederholt sich das schon wieder.

00:18:52: also die Themen sind immer anders.

00:18:54: dann natürlich die Plattformen die Art und Weise wie man Geschichten erzählt, wo man Geschichten erzielt.

00:19:02: Welche Zielgruppen man wie erreicht?

00:19:04: Das ist immer wieder eine neue Herausforderung und das macht es spannend.

00:19:07: Ja, das ist was Schönes.

00:19:08: also ich sehe das als einen großen Pluspunkt.

00:19:12: Und im Bundesverband ist uns wichtig, dass die das Volontariat auch ausbildet für solche Fälle.

00:19:18: Aber auch, dass es vergleichbar ist mit den Volontariaten anderer Anbieter außerhalb der Universitäten so, dass unsere Volontänen auch in der Lage sind wenn sie dann am Ende doch feststellen... Die Uni ist es nicht für mich, dass Sie in der Lage sind auch die Medienform zu wechseln oder für andere Organisationen gut ausgebildet zu sein Denn das ist unheimlich wichtig.

00:19:37: die Einstellungsmöglichkeiten oder Übernahmemöglichkeiten sind leider ja nicht immer gegeben.

00:19:42: Da hattest du Glück, Constanze!

00:19:44: Aber es gibt natürlich eben auch leider viele sehr gute ausgebildete Volontäre in die man dann ziehen lassen muss und mit einem guten Gefühl sagen zu können ich habe dich gut ausgebundet.

00:19:53: also nicht nur ich sondern das Team alle haben was dazu beigetragen.

00:19:57: wir haben hier einen Menschen sozusagen ausgebindet wo wir wirklich sagen können der hat in den zwei Jahren einen Schritt gemacht.

00:20:03: da gab's eine steile Lernkurve da gab so viel Möglichkeiten auch mal etwas alleine und völlig allein zu machen und manchmal aber auch im großen team zu arbeiten.

00:20:11: Und das ist sehr, sehr wichtig.

00:20:13: Deshalb gibt es auch Leitlinien wie man Volontärinnen ausbilden soll aber auch und dass es auch nicht unwichtig wie man volontärin bezahlen soll damit es auch angemessen ist damit die auch von ihrer Ausbildung leben können und auch eben angeglichen an andere Medien und andere Betriebe sozusagen nicht im Nachteil sind.

00:20:32: was der schlimmste wäre was ich mir vorstellen kann ist Volontären als günstiger Arbeitskräfte einzustellen und das gibt natürlich auch solche Fälle.

00:20:40: leider In den meisten Hochschulen ist das nicht der Fall, sondern man erkennt was du ihnen auch am Anfang schon gesagt hast.

00:20:46: Man erkennt dass man da auch einen Wert hat.

00:20:48: und auf Leurin Duhr hast es gesagt Das sind bereichernde Kolleginnen die näher an der C-Gruppe sind Die ganz oft völlig neue Perspektiven mitbringt auf die man gar nicht kommt Und gleichzeitig Es ist eben auch eine Frage unserer eigenen Zukunftsabsicherung Dass wir Menschen ausbilden die unseren Job später machen können und die eben auch die ganze Bandbreite kennengelernt haben.

00:21:07: Du hast gerade die Leitlinien angesprochen, das würde mich mal interessieren.

00:21:12: Wie oft guckt ihr darauf oder wann stellt ihr fest wir müssen daran?

00:21:15: Wir müssen was anpassen!

00:21:16: Wir müssen etwas ergänzen.

00:21:18: Findest du das regelmäßig statt und wie läuft es?

00:21:21: Tatsächlich im Groben schon.

00:21:22: Die Leitlnien haben sich die VolontärInnen zusammen mit dem Bundesverband selbst gegeben und haben sie erarbeitet.

00:21:29: Also einmal am Jahr gucken wir auf jeden Fall raus weil wir dann auf unser Jahrestagung die Volo-Preise oder Volo Zertifikate verleihen Auszeichnen, die eine gute Ausbildung anbieten.

00:21:40: Das ist auch wichtig, weil die Hochschulen das mit in ihre Organisation zurücknehmen und sagen, guck mal wir haben hier einen Preis dafür bekommen dass wir eine gute ausbildung machen.

00:21:48: Die ist natürlich teurer als eine schlechte Ausbildung Und deshalb muss man es von Zeit zu Zeit den Uni-Leitungen wieder oder auch dem Personal Leitung oder wie mache immer unter die Nase halten und sagen das muss leider sein Sonst müssen wir es lassen sonst ist Es nicht in Ordnung wenn wir das so machen.

00:22:03: das heißt einmal pro Jahr schauen Wir drauf und es gibt gelegen Veränderungen in dem Ganzen, wo man dann sagt also hier haben wir eine Veränderung oder eine bestimmte Sache noch nicht absehen können.

00:22:13: Da müssen wir vielleicht mal ran.

00:22:14: das passiert jetzt nicht sehr häufig.

00:22:16: Das sind dann eher so Sachen bei der Preisverleihung dass wir sagen muss es unbedingt eine Hospitanz sein?

00:22:23: Oder kann es eine andere Form von Praxiserfahrung sein?

00:22:26: Muss es unbedingt Eine bestimmte Dauer sein?

00:22:28: oder kann auch ein etwas kürzeres oder ein verkürztes Volontariat trotzdem ein gutes Volontariats sein?

00:22:34: aber das sind sehr praktische Fragen die die Mitglieder auch an uns herantragen.

00:22:37: Und wo sie sagen, wir machen eigentlich alles richtig nur diese eine Sache, die können wir nicht machen und muss ja unbedingt sein gibt es da vielleicht Möglichkeiten?

00:22:44: Gerade aus so Hospitanzen oder auch Praktika, vielleicht irgendwo anders auch mal in der Redaktion ist ja auch nicht für jeden Hochschulstandort immer gleich einfach zu organisieren, oder?

00:22:54: Das ist in der Tat nicht immer einfach, aber es lohnt sich unheimlich.

00:22:58: Weil auch von solchen Hospitancen kommen die Volos in der Regel gestärkt zurück und haben ganz oft noch mal Inputs und manchmal auf die Florian schon sagt ein Netzwerke aufgebaut wo man auch vom profitieren kann.

00:23:09: das ist natürlich hier in Berlin recht einfach weil wir sehr viele Medien haben und ja aus dem vollen schöpfen können.

00:23:15: Aber in anderen Gegenden ist es sicherlich schwieriger Und dazu kommt dass das leider auch für manche Hochschulen sehr teuer ist wenn man dann den Ort wechselt und eben nicht in der gleichen Stadt hospitieren kann, sondern woanders.

00:23:28: eben auch die Frage ist, werzeit mir die Unterkunft?

00:23:31: Werzeit mehr die Fahrt kosten zu diesem anderen Ort.

00:23:34: Also das ist nicht für alle Hochschulen so leicht zu bewältigen aber auch ein echter Wert, wenn man es denn hinbekommt, dass möglich zu machen.

00:23:41: Das stimmt, da sind wir gerade von deinen Gästen heute ein bisschen privilegiert weil ja jeweils aus der Landeshauptstadt kommen.

00:23:49: Wir haben auch schon einmal die Idee eingespeist, ob wir nicht interne Woderaustausche machen lassen.

00:23:53: Von einer Hochschule zu anderen hätte den großen Vorteil man kann wirklich gleichzeitig überkreuzt zwei Volontärinnen und Volontäre tauschen.

00:24:02: das heißt es ist Kontinuität da.

00:24:04: mir fehlt nicht plötzlich im Team jemanden.

00:24:07: vier sechs oder acht Wochen werden sich vielleicht schon auf der Bundestage kennengelernt haben und verstehen Wäre vielleicht sogar drin, dass es sich gegenseitig Zwischenmiete geben.

00:24:17: Dann wäre das Unterkunftsproblem auch schon gelöst.

00:24:19: Fände ich einen sehr spannenden Ansatz weil auf wenn Karin gebt ihr vollkommen recht die Volontariate müssen vergleichbar sein.

00:24:26: trotzdem ist es immer an jeder Hochschule ein bisschen anders ist nochmal Gewinn.

00:24:31: auch bei uns ist ein Volontariat nicht mit dem anderen vergleich bar weil es ist ja Training on the job Und mal gibt es dieses Großprojekt oder jene Besonderheit, oder immer was noch besonders gemacht wird.

00:24:42: Aber diese Idee, dass wir intern auch mal so einen Pool aufbauen und sacken oder das den Voluntärinnen selbst überlassen, dass die sich anfreunden und sagen, wenn ich mit dir würde gerne mal tauschen, finde ich ein super spannendes Projekt!

00:24:55: Sie ist, finde ich auch eine super Idee Florian.

00:24:58: Da würde ich absolut mitgehen und war ja selbst von Anfang an Teil des Wohnung-Netzwerks das Bundesverband und kann wirklich sagen dass mir das wahnsinnig geholfen hat und das wirklich viel gebracht hat sich untereinander auszutauschen zu sehen auch wie unterschiedlich natürlich manche Aufgabengebiete waren je nach Hochschule hat man da natürlich auch andere inhaltliche Schwerpunkte.

00:25:22: Dann hat es natürlich auch viel gebracht in Richtung Perspektive.

00:25:27: Also was passiert, wenn mein Wolo vorbei ist?

00:25:30: In welche Richtung kann ich gehen sich da auch auszutauschen und zu hören ja wie hat man denn den Absprung sozusagen geschafft?

00:25:39: also das Wohn- und Netzwerk ist wirklich ein wahnsinnig große Hilfe gewesen auch im meinem Prozess.

00:25:45: Klappt haben wir auch etwas Besonderes.

00:25:46: Da haben wir einen Alleinstärkungswerk.

00:25:47: mal zu vielen anderen Voluntariaten glaubt es gibt's voran dass so nicht Können wir stolz sein.

00:25:54: Danke, Konstanz und Karin!

00:25:58: Also das ist jetzt auf jeden Fall ein wichtiger Rat für alle die vielleicht bitte Gedanken spielen oder schon angefangen haben mit ihrem Volontariat in dem Umfeld absolut unbedingt in dieses Netzwerk rein.

00:26:09: Irgendwas was ihr anderen raten würdet die jetzt vielleicht mit dem Gedanken spielen im Bereich Hochschulkommunikation Wolo zu machen Konstanze würde sagen auf jeden Fall sehr sinnstiftend, sehr befriedigend.

00:26:20: Ich habe mich noch keinen Tag geblangweilt.

00:26:23: Ja also ich glaube so aktuell wäre mein Rad sich wirklich intensiv mit KI auseinander zu setzen.

00:26:30: Ich glaube dass das wirklich gerade einfach super aktuell ist.

00:26:35: es gibt mittlerweile so viele Angebote YouTube Videos noch und nöcher.

00:26:41: man kann selber so viel ausprobieren Aber dass man da einfach am Ball bleibt, diese Entwicklung beobachtet selber auch immer wieder ausprobiert.

00:26:50: Und man muss jetzt kein KI Crack sein sondern es reicht wenn man sich dann ein bisschen auskennt aber das man da wirklich dran bleibt.

00:26:58: ich glaube das ist

00:26:59: für

00:27:00: das Volo aktuell wirklich sehr wichtig.

00:27:03: Mein Tipp wäre traut euch auch wenn er nicht mehr den Wissenschaft studiert hat Sondern irgendwas anderes.

00:27:11: Ich finde Studium ist für mich ein Muss leider, weil bisschen was aus dem Wissenschaftsbetrieb zu kennen, Statistik kennen.

00:27:19: Wie werden Ergebnisse abgesichert?

00:27:21: Wie werden die überhaupt erlangt?

00:27:23: Was es falsifizieren und was ist die Vorläufigkeit von Ergebnissen?

00:27:28: Das ist alles Sachen, die muss man stückweit mitbringen, weil das können wir im Volontariat nicht beibringen.

00:27:34: Also so einen gewissen Einblick und auch schon einmal eine Abschlussarbeit gemacht haben Das finde ich wichtig, aber ansonsten fachfremde Leute willkommen.

00:27:45: Und ich würde vielleicht auch noch ergänzen... Ich würde also Leuten die überlegen was sie vielleicht beruflich mal machen definitiv den Bereich Hochschulkommunikation empfehlen weil es einfach was sehr Sinnstiften das ist.

00:27:57: Also wir leisten demokratisch stützende Arbeit Wir setzen uns dafür ein dass ja der Dialog zwischen der Gesellschaft hergestellt wird Wir bringen gesellschaftlich relevante Themen in die Gesellschaft.

00:28:12: Wir haben da wirklich eine wichtige Aufgabe, die wir erfüllen und ich glaube dass das heutzutage auch immer wichtiger ist.

00:28:19: es zumindest meinen Eindruck, dass man eine Arbeit macht, die einem irgendeinen Mehrwert bietet der über die Bezahlung hinausgeht.

00:28:26: von daher kann ich das allein aus der Perspektive empfehlen

00:28:30: Und auch das zu starten mit einem Volontariat tatsächlich, also mit einer noch mal formalen Ausbildung die vielleicht auch nicht eine volle Stelle oder ein volles Gehalt bietet.

00:28:39: Aber ich finde es gerade in der Zeit jetzt, kannst du sagen du hast die KI hervorgehoben?

00:28:44: Auch wichtig sich seiner eigenen Stärken auch bewusst zu werden und dann diese durch KI zu ergänzen.

00:28:51: Denn das, was wir hier ausbilden, das sind keine Menschen die man durch KI ersetzen kann.

00:28:56: Und das was wir an den Unis machen auch nicht weil das wovon es lebt ist der Austausch mit den Wissenschaftlern und mit den Studierenden, mit anderen Menschen.

00:29:03: Das können uns die KI nicht abnehmen und das ist eine Fertigkeit die man erst mal aufbauen muss und deshalb würde ich auch immer empfehlen eine gute persönliche Haltung dazu zu entwickeln.

00:29:15: Ich kann jetzt ein paar Aufgaben, die Zeit kosten und auch ein bisschen formal sind.

00:29:19: Die kann ich abkürzen und ich kann auch Texte auf die es nicht so ankommt, auch mal schreiben lassen.

00:29:25: aber der Job an sich ist durch KI in dem Sinne nicht ersetzbar.

00:29:29: Ist ähnlich wie Lokaljournalismus würde ich sagen.

00:29:31: Es kommt am Ende darauf an dass man mit Menschen sprechen muss das man den besonderen Spirit der Hochschule einfangen muss Dass man irgendwie begreifen muss.

00:29:39: was ist hier eigentlich gerade los?

00:29:40: Und gerade diese Frage die Klärung Was ist relevant für die Zukunft was interessiert, meine Menschen.

00:29:46: Das kann einem die KI eben nicht abnehmen und deshalb ist mir sehr wichtig das auch zu vermitteln diese altmodischen Fähigkeiten insofern als dass wir sie schon immer so gelernt haben und das dann gut zu kombinieren.

00:29:58: dort wo zeitfressende Aufgaben eben doch abgekürzt werden können mit nem Blick auf KI finde ich dann eine super Kombination und das müssen wir natürlich eben auch als Hochschulen noch üben, das den Volontären beizubringen.

00:30:10: Zumal viele Hochschulen noch gar nicht so weit sind dass sie einen guten Umgang mit KI hätten oder eine gute Leitlinie dafür hätten oder ein gutes Angebot was man benutzen darf sodass diese ganze KI-Bereich momentan noch so kleines bisschen graubereich ist wo der Datenschutzbeauftragte zum Teil auch gar nicht genau wissen möchte was wir da eigentlich tun.

00:30:28: und gleichzeitig ist es wichtig für die Wohllos sich damit zu beschäftigen.

00:30:32: und das ist einfach so ne Diskrepanz an der ich sozusagen als ausbildende Einheit noch arbeite.

00:30:37: Wie kann ich eigentlich etwas lernen, das für mich selbst neu ist?

00:30:41: Und bei dem ich gar nicht so genau weiß was darf und sollte ich da eigentlich machen.

00:30:45: Konstanze, ihr habt ja glaube ich zu diesem Thema.

00:30:48: was soll es bei euch eingeführt?

00:30:49: Ihr habt eine KI-Sprechstunde oder...

00:30:56: Wir haben uns überlegt, dass wir einen Austausch herstellen wollen im Team zu KI und haben jetzt immer einmal im Monat unseren festen Slot im Jofix dafür reserviert wo wir uns gegenseitig auf den neuesten Stand bringen.

00:31:10: Also wir bringen Beispiele mit rein Wo wir was ausprobiert haben, irgendein neues Tool.

00:31:15: Das können aber auch manchmal fails sein.

00:31:18: Also wo man etwas mit KI gemacht hat, das nicht funktioniert hat.

00:31:21: Aber so stellen wir sicher dass wir alle von den Erfahrungen mitbekommen und letztendlich dann eben auch profitieren und alle ungefähr auf dem gleichen Wissenstand sind.

00:31:31: Und das hat wirklich sehr gut funktioniert bisher.

00:31:34: Ja finde ich super!

00:31:35: Ich glaube als eine gemeinsame Reise.

00:31:38: Wir haben einmal in der Woche die Kreativstunde, die wir mit dem gleichen Ziel eingeführt haben uns gegenseitig was zu zeigen auf einen gleichen Stand zu bringen.

00:31:46: Nicht nur KI.

00:31:48: anscheinend sind wir nicht so kreativ weil es geht immer mal wieder eine Woche rum wo ich sage einfach nochmal eine Besprechung heute aber den Slot zu haben der auch ein bisschen länger ist und die Idee zur Sachen weiterzugeben das ist ne richtige Sache.

00:32:03: und dann nämlich von dir den Impuls mit dass ich sag ja sollten wir mal vielleicht auch wieder ein bisschen mehr Leben reinbringen.

00:32:10: Ich denke KI wird sich einfach langfristig als Arbeits- oder Hilfsmittel etablieren, also ich bin da auch voll bei Karin das wird uns nicht komplett ersetzen.

00:32:20: dafür haben wir noch viel zu... relevante Aufgaben und Qualitätskontrolle, Empathie.

00:32:28: So was kann Kaida nicht übernehmen?

00:32:30: Aber wir müssen schon am Ball bleiben, dass wir dieses Tool eben verstehen, das wir es sinnvoll einsetzen können und uns in diesem Bereich einfach weiterbilden.

00:32:40: also ich glaube das ist ganz wichtig.

00:32:43: Ich glaube in der Arbeit selbst aber, dass es in der Gesellschaft einen zunehmenden Hunger gibt nach realer Begegnung.

00:32:50: Ich glaube, dass wir nicht alles digitalisieren können und damit auch nicht eben alles über KI laufen lassen können.

00:32:58: Es gibt so eine Schwämme von digitalen Informationen und es wird für Nutzerinnen und Nutzer immer schwieriger zu unterscheiden was ist real?

00:33:07: Was nicht?

00:33:07: Wie komme ich aus der Filterblase raus?

00:33:09: Dass es da einen gewissen Hunger gibt mit Wissenschaftlern auch direkt mündlich die in einer Veranstaltung zu erleben im Präsenz in Präsenz in Austausch gehen miteinander.

00:33:20: Es gab damals vor zwei Jahren das Programm, dass speziell Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler organisiert hat, dass die in ihren Heimatdörfern zwar mit Blick auf ländlichen Raum gestrickt Heimatbesuche machen und im alten Verein vorstellen was sie eigentlich machen.

00:33:35: Und da kamen beide Seiten relativ begeistert zurück.

00:33:39: Die Menschen aus der Wissenschaft haben gemerkt, sie sind gar nicht so weit gekommen im Detail zu erzählen was sie eigentlich wissenschaftlich tun.

00:33:47: Aber die Neugier an diesen Menschen den man als Kind kannte... Was macht er jetzt und wie funktioniert eigentlich dieser Wissenschaftsbetrieb?

00:33:55: Und wie ist jemand, der gefühlt gestern geholfen hat Träger zu fahren heute ein Profisoren-Titel?

00:34:02: Das war recht bereichernd.

00:34:04: Dieses Programm fand ich sehr toll und ich finde es schade, dass das eingestellt ist.

00:34:08: Ich glaube solche Begegnungen werden wir mehr brauchen Und das wird auch der Gesellschaft gut tun.

00:34:14: Wichtig ist ein Punkt, den man vielleicht auch schon involontariiert.

00:34:17: Vielleicht aber leider erst später lernt das es die persönliche Resilienz in diesem wirklich sehr herausfordernden Beruf, dass man sich abgrenzt auch weil ich glaube keine unserer Presse stellen oder keine unserer Kommunikationsabteilung ist so aufgestellt, dass sie wirklich jedem Wunsch nach Kommunikation nachkommen kann.

00:34:36: Man muss sehr oft Absagen erteilen und Menschen enttäuschen.

00:34:41: Das hatte Florian Vönschen angesprochen wo man plötzlich Angriffe erlebt auf Wissenschaftlerinnen, denen man hilft oder auf einen selbst und auch die Presse stellen.

00:34:51: Und wo man plötzlich in einem Sturm steht, auf den man vorbereitet sein muss.

00:34:56: Das ist ein Aspekt der mir immer wichtig ist dass man einen persönlichen Umgang damit hat und dabei nicht verrieben wird.

00:35:03: In dieser Vielfalt der Aufgabe.

00:35:05: das ist natürlich was sehr Positives.

00:35:06: aber es kann auch etwas sehr Aufreibendes dass Menschen früh im Berufsleben begreifen und für sich selbst Strategien entwickeln, um eben nicht aufgerebend zu werden.

00:35:19: Da machst du den kurzen Werbeblock an immer mehr von Angriffen auf Wissenschaftlerinnen und Kommunikatorinnen sprechen.

00:35:26: muss man denn Saikumsupport empfehlen eine Organisation die auch losverknüpft ist mit dem Bundesverband und die genau in diesen Fällen hilft mit einer täglichen Sprechstunde von acht bis tief in die Nacht selbst dann Weihnachten.

00:35:41: oder Organisationen wie Hate-Aid, wenn wir wirklich auf dieses Terrain vorstoßen wollen und sagen ja so was kommt auch vor kann auch passieren.

00:35:50: Und da kann man sich als Profi nochmal professionelle Hilfe holen.

00:35:54: Das ist eine sehr gute Sache!

00:35:56: Ich möchte den Werbeblock erweitern und sagen in Folge sechs von Insight Harcom haben wir genau dazu ein ganz tolles Gespräch mit Yury Awand geführt und auch für alle die jetzt vielleicht das erste Mal davon hören von Psycho Support dabei einmal komplett ausgerollt Worum es geht, wie spezifisch das sein kann und wie hands-on auch der Support tatsächlich ist.

00:36:16: Und wie du schon sagtest Florianne, Vierundzwanzig Sieben und auch Weihnachten glücklicherweise!

00:36:21: Okay

00:36:22: liebend ich denke wir haben alles gestreift was wir streifen wollten.

00:36:27: Ich würde damit den Sack dann zu machen.

00:36:29: Ein ganz ganz großes Dankeschön an euch dass ihr euch Zeit genommen habt so ein bisschen zu plaudern aus dem Nähkästchen Ganz ehrlich auch berichtet habt was euch wieder fährt Wie ihr es seht und erlebt.

00:36:38: vielen vielen dank.

00:36:39: Vielen Dank für die Einladung.

00:36:41: Danke.

00:36:42: So Karin, das war jetzt einmal ein großer Rundumschlag in Sachen Wolo-Ausbildung und Blick in die Kristallkuchen, Blick in den Zukunft.

00:36:49: Was würdest du sagen?

00:36:50: Was sind so aus dieser Folge?

00:36:52: deine zwei drei vielleicht sonst auch mehr Takeaways?

00:36:55: was nimmst Du mit?

00:36:56: Ich nehme eigentlich überwiegend positive Nachrichten mit.

00:36:59: einerseits die Nachricht, das was wir Altenhasen gelernt haben geht nicht verloren.

00:37:05: Das ist nach wie vor relevant.

00:37:06: es kommen neue Fertigkeiten dazu aber das ist auch kein Hexenwerk.

00:37:10: dass schaffen wir?

00:37:11: das schaffen wir sowohl selber zu lernen als auch unseren Volontärin beizubringen und ich glaube Was wir auch mitnehmen können, ist eine gute Ausbildung.

00:37:19: Bringt einen über so schwierige Fragen wie werde ich durch die KI ersetzt oder nicht?

00:37:23: Das ist eine wirklich gute Grundlage und das gilt nach wie vor.

00:37:27: Und insofern ist mein positives Fazit, dass wir von der Energie und den Ideen und der Power dieser jungen Kollegen sehr viel profitieren können und dass wir gut beraten sind, viel zu investieren damit uns eines Tages sehr gut nachfolgen Natürlich schon in ihrer derzeitigen Anwesen halt viel Freude bereiten, weil sie ganz neue Blickwinkel mit reinbringen.

00:37:50: Und manchmal auch Fertigkeiten die wir noch nicht so gut kennen und vielleicht eben auch nie so selbstverständlich anwenden werden.

00:37:57: Ja sehr schön!

00:37:58: Sehr schöne Roden des Positives Fazit.

00:38:01: Danke dir auch für deine Zeit Karin und dass du wieder dabei warst.

00:38:03: Sehr

00:38:04: gerne.

00:38:05: Das wars Folge twenty-fünf von Inside HOSCHU Kommunikation von Expertinnen für Expertinnen wie immer Powered bei Bundesverband Hoschukommunikation.

00:38:16: Wenn euch die Folge gefallen hat, dann teilt sie sehr gerne in euren Netzwerken auf LinkedIn oder hinterlasst uns gerne eine Bewertung auf Spotify, Apple Podcast und wo es überall Podcast gibt.

00:38:26: Wir hören uns in vierzehn Tagen!

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