Folge 29 - Zwischen Risiko und Chance – Wie Hochschulen KI-Guidelines bauen

Shownotes

SHOWNOTES Inside Hochschulkommunikation (Inside HKomm) Von Expert:innen für Expert:innen – alles rund um Kommunikation, PR, Marketing und Digitalisierung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Stimmen der Folge 29 Fabio Bergamin Hochschulkommunikation, ETH Zürich 🔗 https://www.ethz.ch/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/fabio-bergamin-7b2bb318b/ Hendrik Schneider Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, ZALF (Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung) 🔗 https://www.zalf.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/hendrik-schneider-zalf/ Ina Teloudis Redakteurin und Moderatorin, MANDARIN EDU Agentur für Bildungsmarketing 🔗 www.mandarin-edu.de LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ina-teloudis-3679b4a2/ Ressourcen & Links aus der Folge Der von Hendrik Schneider erwähnte neue Kennzeichnungsstandard : 🔗 ai-labels.org (Password: Transparenz2026) Noch in der Kommentierungsphase bis Ende 2026 – Feedback willkommen!

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00:00:03: Insight Hochschulkommunikation von Expertinnen für Experten.

00:00:10: Alles rund um Kommunikations-PR, Marketing und Digitalisierung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

00:00:18: Powered by Bundesverband Hochschulkommunikation und.

00:00:21: Mandarin Adieu!

00:00:24: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Insight Haakom dem Podcast Rundum Hochschukommunication.

00:00:30: Ich bin Ina Thiloudis und ihr hört uns heute in einem etwas anderen Setup nochmal.

00:00:34: Wir sind nämlich unterwegs gewesen bei der Jahrestagung des Bundesverbandes Hochschulkommunikationen an der Uni Innsbruck.

00:00:41: Lieben Dank an die Uni für den Support in Sachen Räumlichkeiten, vor allem an Melanie Bartos, denen sie geholfen hat das Set-up so schön hinzustellen.

00:00:49: Danke schön und dankeschön auch an meinen beiden Gäste, die hier mit mir ins Studio gekommen sind um zu berichten!

00:00:56: Ihr seid ja nicht nur Besucher der Jahrestagung, sondern auch Mitgestalter der Jahristagung.

00:01:01: Das ist einmal Fabio Bergamin von der ETH Zürich.

00:01:04: Hallo!

00:01:04: Hallo, hallo Ine.

00:01:06: Danke dass ich hier sein darf.

00:01:07: Und Henrik Schneider ist da vom Zeil von der Leibmizgemeinschaft.

00:01:10: Hi!

00:01:10: Moin!

00:01:11: Ja schön das ihr euch ein bisschen Zeit nehmt.

00:01:13: macht es mir doch nochmal einfach.

00:01:14: sagt doch einmal selber ganz kurz wer seid ihr?

00:01:16: Was macht ihr an Tagesgeschäft wenn ihr nicht gerade hier in Innsbruck zur Jahrestage seid?

00:01:21: Der will anfangen.

00:01:23: Fabio Bergaming, ich bin der Mitarbeiter der Hochschulkommunikation der ETH Zürichs.

00:01:27: Ich schreibe über Forschungsthemen und bin auch mitverantwortlich für unseren Online-Kanal.

00:01:33: Und ich habe mich in den letzten Jahren auch mit KI befasst, vor allem mit praktischen Fragen wie man KI in unserem Kommunikationsalltag einsetzen kann und hab da auch mitgearbeitet, mitgestaltet maßgeblich an einem Kai Leitfaden unserer Hochschule.

00:01:46: Okay, danke Henrik!

00:01:48: Ja, Hendrik Schneider.

00:01:49: Ich bin Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am jetzt wirds Sperrige Leibniz Zentrum für Agrarlandschaftsforschung.

00:01:55: Gut,

00:01:55: dass du das gesagt hast ich habe die Abkürzung.

00:01:58: Wir sitzen in Wannenburg vor den Turnen Berlins.

00:02:00: Landwirtschaft der Zukunft ist unser Forschungsgegenstand.

00:02:03: Ich Bin da ja leiter der Pressestelle hab ein kleines Team Und würde mich als Power User von KI bezeichnen.

00:02:09: wir haben schon ganz früh angefangen als Abteilung.

00:02:11: schon November Zweiundzwanzig Als JGBT auf dem Markt gekommen ist haben wir uns die Tools angeschaut, waren dann eine der ersten Einrichtungen in der Leibniz-Gemeinschaft, die eine eigene KI-GuideLine auf die Beine gestellt hat.

00:02:21: Und ab diesem Zeitpunkt stand mein Telefon nicht mehr still weil wir mit einer der ersten waren und die das gemacht haben und alle wollten wissen was habt ihr reingeschrieben warum?

00:02:28: Kannst du das zeitlich einmal einordnen oder hast du schon... Das

00:02:30: war dann so.

00:02:31: Mitte XXIII haben wir angefangen dran zu arbeiten und die GuideLine fertig hatten wir dann so XXIV wenn man kleine Arbeitsgruppe gegründet Und seitdem habe ich auch so ein bisschen die organisatorische Brille auf.

00:02:40: Also bin jetzt KI-Beauftragter meiner Einrichtung, ja man hat das gleich genutzt sozusagen als jemand, der interessiert sich, bringt es sich ein.

00:02:46: und dann hab' ich mich auch in einer Leibniz Gemeinschaft da weiterentwickelt im kleinen Arbeitskreis auf die Beine gestellt und habe in den letzten anderthalb Jahren auch ungefähr zweieinfünfzig Einrichtungen begleitet mit als Coach und als Berater.

00:02:58: Wir haben KI Guidelines implementierend an Hochschulen und wir haben viel Kompetenzaufbau gemacht.

00:03:02: in Wissenschaftskommunikationen Schießt

00:03:04: ja auch gleich schon an eurer Workshop-Thema an.

00:03:07: Mögt ihr mal sagen, ihr macht ja auch einen Workshop hier auf der Jahrestahlung?

00:03:10: Wie heißt der Workshop?

00:03:12: Vielleicht fangen wir so an...

00:03:13: Der Workshop heißt KI Lightlinien in der redaktionellen Praxis.

00:03:17: Wir stellen da verschiedene Lightlinen vor.

00:03:20: also da werden die Lightlinin des Bundesverbandes vorgestellt.

00:03:23: Da hat er eigene Lightlinnen und Henrik und ich werde unsere jeweiligen Leitlinien vorstellen werden da mit dem Plenum auch diskutieren, was sie wichtig finden und wozu es Leitlinen braucht.

00:03:35: Welche Überschneidung gibt's?

00:03:36: Da könnt ihr schon ein bisschen gucken lassen, was da so besprochen werden wird?

00:03:40: Ja ich denke ja... Es ist vor allem auch interessant anzusehen die verschiedenen Leitlingen, das gibt verschiedene Artige Leitlinge.

00:03:45: also ich denke der Bundesverband ist auf einer höheren Flughöhe eher sowas ist gesetzlich überhaupt notwendig hat dann aber auch ganz gute Praxisanleitung, sondern erst eine Checkliste am Ende.

00:03:56: Die finde ich ganz gut und wir bei uns konzentrieren uns dann also bei unseren Hochschulleitlinien oder die sind wirklich nur für unsere Hochschule geschrieben, die konzentrierend sich auf praktische Fragen.

00:04:07: Das ist wirklich so ein bisschen einer anderer Flughöhe und das ist wahrscheinlich auch sinnvoll wenn es baldes gibt.

00:04:12: Aber diese Fragen werden wir sicher diskutieren heute in unserem Workshop.

00:04:15: Genau!

00:04:15: Das Ziel ist schon so sich aus unterschiedlichen Flughöhen diesem Thema zu nähern.

00:04:20: Wir haben in den letzten Jahren gesehen, dass vor allem die Hochschulen früh begonnen haben, Guidelines für die Forschenden insbesondere auf die Beine zu stellen.

00:04:27: Wie regulieren wir KI-Einsatz in der Forschungspraxis?

00:04:31: Und da wurden auch viele Anrundzielgruppen an den Hochschulend meiner Meinung nach ein bisschen vergessen.

00:04:36: Viele Verwaltungsangestellte haben sich da so ein bisschen... Was ist jetzt mit uns sozusagen?

00:04:43: Und deswegen unterscheidet sich zum Beispiel die Guideline jetzt, die ich vorstellen werde.

00:04:47: Die Zalfguideline auch von der von Fabio insofern als das unsere Guideline die ganze Einrichtung adressiert.

00:04:53: also wir haben den Anspruch gehabt Wir schreiben eine Guideline, die forschende Verwaltungsmitarbeiter der Wissenschaftskommunikation einschließt und ein Regelset vorgibt dass für alle gilt.

00:05:02: Und dann differenzieren wird es im Haus über Schulungen sozusagen aus.

00:05:07: Wir machen einmal differenzierte Schulungen Also die Forschung kriegt eine andere Schulung als die Verwaltung Und wir in der Wiss kommen, haben dann natürlich auch nochmal so ein bisschen ausdifferenziert im Fein und sind dann auf dem Level von Fabio für uns als Abteidung.

00:05:18: Wie sind diese live-signale Entstanden bei euch konkret?

00:05:21: Ganz spannend!

00:05:22: Tatsächlich sieht die entstandene Austerwissenschaftskommunikation heraus.

00:05:25: Wir waren so ein bißchen der Treiber in unsere Einrichtungen weil wir im besagten Dezember, ich erinnere mich noch, November kam JGPT hier auf den Markt und zwar überall in Medien und man konnte das Tool endlich nutzen.

00:05:37: und dieser Aha-Effekt war natürlich unglaublich beeindruckend.

00:05:40: Und ich weiß noch, wir haben mit der Abteilung eine Weihnachtsfeier gemacht.

00:05:43: Wir machen ein Weihnachts feier und sitzen zusammen bei Plätzen und Punsch.

00:05:47: Und dann habe ich einfach dem Team gesagt, jeder macht mal so einen fünf Minuten Vortrag wie er sich vorstellen könnte, wie sein konkreter Arbeitsbereich durch KI sich verändern könnte oder wie wir es nutzen können.

00:05:56: So, da kommt der Designer und die Grafikerin und die Social Media Kolleginnen und die Pressekolleginnen Und wir fanden das aller als Team so beeindruckend, mit dem was damals schon am Horizont stand.

00:06:06: Dass wir gesagt haben Wir müssen eigentlich zu unserem Verwaltungstirektor gehen und sagen Das müssen wir regulieren weil wir natürlich auch gesehen haben dass nicht nur Chancen bietet sondern auch ganz große Risiken mit sich bringt.

00:06:15: Rechtsrisiken

00:06:16: auch

00:06:16: Genau.

00:06:16: und dann haben wir gesagt Wir müssen es als Einrichtung für uns eigentlich regulieren.

00:06:19: Dann haben wir geschaut Es gibt noch gar nicht so viele Guide-Lines.

00:06:22: Da haben wir festgestellt Okay, die Europäische Union hatte so ein paar Guidelines aber auch eher für Forschung.

00:06:27: Die DFG hat es schon in einem kleines Papier geschrieben und dann haben wir einen Arbeitskreis gegründet, haben geguckt wer ist im Institut relevant?

00:06:34: Wir haben knapp fünfhundert Mitarbeitende bei uns und dann war uns wichtig das Partizipativ zu machen.

00:06:38: also wir haben den Betriebsrat mit an Tisch genommen, wir haben Forschungsgruppen die mit KI arbeiten mit reingenommen.

00:06:44: Wir haben natürlich unsere Justiz unserer Compliance Abteilungen so mit reingenommen Verwaltungsdirektor mit dabei und die Kommunikation saß am Tisch und wir haben auf dem weißen Blatt Papier angefangen und haben erst mal ein ganz langes Dokument geschrieben, fünfzig Seiten.

00:06:56: Und das dann eingekürzt auf zehn am Ende.

00:06:58: Das war wahnsinnig spannend und eine sehr, sehr interessante Diskussion zwischen dem Spannungsfeld.

00:07:04: Justiz auf der einen Seite – wir müssen eigentlich alles verbieten, Einfallstour riesigen überall!

00:07:10: Forschung auf der anderen Seite möchte mich gar nicht reinreden lassen in meinen Forschungsprozesse und eigentlich gerne alles nutzen was es da so gibt.

00:07:16: Da war es wichtig, einen Mittelweg zu finden.

00:07:19: Wie war das bei euch?

00:07:19: Ja,

00:07:20: es war bei uns ein Prinzip ähnlich.

00:07:21: Dass wir natürlich schon früh angefangen haben als JGP aufgekommen.

00:07:24: alle haben da ausprobiert gesehen was gemacht werden kann und in der Lehre also gerade beim Massarbeiten bei Doktor arbeiten.

00:07:31: Da wurde es schon früh reguliert muss er auch oder was?

00:07:33: Und das war aber wirklich parallel unter wie eine Kommunikation habe einfach Kai benutzt und Das war aber nicht reguliert.

00:07:40: und das war dann aber Wirklich von uns heraus dass wir uns gesagt haben wir müssen das selbst regulieren.

00:07:45: Es war wirklich dann bottom up was es waren nicht top down Und wir haben dann wirklich ähnlich wie ihr mit Leuten gesprochen, haben Workshops gemacht.

00:07:52: Ich arbeite in der zentralen Kommunikation.

00:07:54: Wir haben mit den Leuten die dezentralen Fakultäten arbeiten.

00:07:57: gesprochen.

00:07:57: Was braucht ihr?

00:07:59: Hättet ihr gerne überhaupt Leitlinen, was sollen die leisten wie Dynamis sollen sie sein, wie verpflichtend sollen sie seien und haben das wirklich abgeholt in eine Umfrage, in den zwei Workshops und haben dann basierend darauf Leitlingen verfasst waren auch schon also die Leitlines Bundesmanns gab es ja doch noch gar nicht.

00:08:14: Die sind jetzt glaube ich diesen Frühjahrs nicht veröffentlicht worden.

00:08:16: wir waren letztes Jahr dran, zwanzig, fünfundzwanzig da gab's nicht viel aber es gab bislich ein bisschen was.

00:08:21: Wir haben auch rumgeschaut dass es gibt.

00:08:23: Also haben auch die im Ansexischen Vor allem die Uni Oxford hatte schon gute Guidelines für die Kommunikation.

00:08:30: Da haben wir ein bisschen drauf geschaut und man mit Leuten gesprochen, was es gibt und haben dann wirklich etwas zusammengestellt, das für uns passt.

00:08:37: Das ist ja jetzt schon eine Weile her!

00:08:39: Die Leitlinien sind ja nicht in Stein gemeißelt?

00:08:41: Wie läuft das bei euch mit Reflexion, der Weiterentwicklung der Leitlinge?

00:08:45: Wir haben das im Prinzip von Anfang an gesagt... KI ist dann dermaßen dynamisches Feld.

00:08:50: Auch die Guidelines müssen dynamisch sein, mindestens unsere Guidelines, die so praxisorientiert sind.

00:08:54: Ich denke wenn andere Guidelines die vielleicht eher halt direchtlichen Grundlagen runterbrechen also die Kai-Verordnung wird es noch ein paar Jahre so bleiben.

00:09:02: Also da werden wir wahrscheinlich nicht so dynamisch seien müssen würde ich erwarten.

00:09:05: aber wenn man das Praxiserontiert macht muss man das.

00:09:08: Wir haben sogar bei unseren Guidelines reingeschrieben dass dass das regelmäßig auch überprüft wird und das machen wir auch.

00:09:14: Wir haben jetzt dann im Anschluss in den nächsten Wochen geplant, da wirklich wieder mal systematisch darüber zu gehen ob sie noch passen um eine Anpassung machen muss.

00:09:22: und kleinere Sachen bei einem Empfehlung haben wir bereits schon gemacht.

00:09:24: also wir haben jetzt auch bewusst uns gegen ein PDF-Dokument entschieden.

00:09:28: Unser Geil ist nicht ein PDF sondern sind seine Webseite die man natürlich dann schnell anpassen kann und das werden wir auch tun.

00:09:35: Es ist ja auch so, dass sich die Rahmenbedingungen doch verändern.

00:09:38: Wenn wir jetzt auf den ganzen Kennzeichnungspflicht mal gucken, wie halt ihr da Schritt?

00:09:43: Ja genau ähnlich wie Fabio.

00:09:44: für uns war es auch total wichtig, dass eine KI-Guide Line kein PDF ist was im Internet liegt und von jemandem angeguckt wird.

00:09:52: Sondern das man sich in der Einrichtung bemüht, dass man die Inhalte auch auf dynamische Art und Weise zugänglich macht und veränderbar hält oder attraktiv hält.

00:10:00: also auch Interesse weg ab und zu mal reinzuschauen.

00:10:03: Und genau, es gibt ja auf der einen Seite gesetzliche Veränderungen die notwendig machen dass man sich das anguckt.

00:10:09: Wir haben bei uns unseren Arbeitskreis KI also den wir damals gegründet haben, den gibt's auch immer noch.

00:10:12: Also wir treffen uns regelmäßig und gucken was müssen wir anpassen?

00:10:15: Und genau, Transparenzpflicht haben wir jetzt natürlich umgesetzt.

00:10:18: Die hatten wir vorher auch schon drin.

00:10:20: also wir waren da schon sehr nah dran an dem Standard der jetzt gesetzt wurde sogar ein bisschen drüber was die Pflichten angeht so dass man dann nicht so viel anpassen mussten.

00:10:26: aber es kommen immer wieder so Themen aus der Belegschaft weil war auch zum Beispiel in der KI Sprechstunde anbieten die ich als KI-Beauftragter mache wo Leute vielleicht Tools ausprobieren wollen oder und da kam z.B.

00:10:36: das Thema Energie noch mal rein.

00:10:37: Das zusätzliche Thema hat man am Anfang gar nicht auf den Schirm was natürlich nahe liegt.

00:10:41: aber die Belegtschaft sei gesagt ja macht ihr euch auch Gedanken über Kombinationsmaßnahmen.

00:10:45: Früher hatten wir in der E-Mail manchmal so ein Passus drin stehen, please consider the environment before printing das e-mail.

00:10:50: Macht man sich dann vielleicht auch Gedanken?

00:10:52: Musst du jetzt jede Aufgabe wirklich in deine KI reinpacken oder muss man da auch so ein bisschen sensibel sein zu gucken dass da auch immer eine Energie einsetzt?

00:11:00: Dann haben wir das mitgenommen in unser Umweltteam und uns Gedanken gemacht wie kann man eine Kombination und sowas wird dann auch aufgegriffen.

00:11:06: also es muss Dynamisch sein definitiv weil auch ganz viel passiert auch technologisch ganz viel passiert.

00:11:11: Ich würde gerne jetzt noch mal rüber

00:11:13: grätschen

00:11:14: in Richtung neuer Kennzeichnungsstandard, weil ich glaube das ist auch super spannend eigentlich für alle die sich mit der Kennzeichnungpflicht vielleicht auch irgendwie beschäftigen und wenn es da vielleicht schon dass eine andere in der Schublade gibt wo man sich vielleicht auch ein bisschen dann orientieren kann.

00:11:29: Was sind denn so für euch?

00:11:31: Also neben natürlich der stetigen Aktualisierung der Leitlinie was sind für euch so die Kernthemen die euch im Hinblick auf KI beschäftigen?

00:11:40: jetzt die nächste Zeit?

00:11:41: Ja, ich denke eben was man darf und was man nicht darf das ist schon recht gut vorgegeben auch von der KI-Verordnung.

00:11:46: Die muss man natürlich runterbrechen.

00:11:48: Was heißt es ganz konkret für uns?

00:11:50: Wie kennenzeichen wir?

00:11:52: Aber daneben gibt's sicher auch noch Fragen.

00:11:54: Möchten wie du jetzt gesagt hast mit dem Umweltaspekt, möchten wir KAI überall dort einsetzen wo wir überall können und wo wir überhaupt dürfen weil man dafür relativ viel also im Zweifelsfall benutzt man sie und macht ein Label drauf.

00:12:07: Aber wir haben uns schon auch gefragt, möchten wir das überhaupt?

00:12:10: Passt es überhaupt zu unserer Hochschule?

00:12:11: Möchten wir überhaupt?

00:12:13: was passiert mit der Bildwelt.

00:12:14: Wir haben uns bewusst jetzt auch entschieden dass wir wirklich auf authentische Bilder setzen.

00:12:18: Das macht mir immer schon ab, dass es einen Wert hat, dass wir dabei bleiben möchten und im Zweifelsfall... Das haben ja auch so reingeschrieben, dass sie auch fotografieren.

00:12:24: Also alles was fotografiert werden kann soll auch fotografiert wird und nicht einfach weil es gerade praktisch ist.

00:12:29: Man kann Fotoshooting organisieren muss drum dich jetzt bei der KI.

00:12:32: also ich denke diese Diskussionen die hatten wir schon Was man nicht darf, ist relativ einfach.

00:12:38: Aber was wollen wir letztlich?

00:12:40: Diese Fragen werden wir sicher diskutieren oder haben schon diskutiert.

00:12:43: Es gibt sicher auch Sachen wo wir weniger weit gehen als wir dürfen zum Beispiel im Bereich Audio und Video.

00:12:49: also Stimmenimitationen könnte man natürlich und dann macht man ein Label drauf möchten aber nicht.

00:12:53: oder auch es gibt ganz coole Tools wo man ganze Podcasts aufnehmen kann.

00:12:57: ich weiß nicht ob du uns schon ausprobiert hast.

00:12:59: wahrscheinlich Die KI hätte da eigene Hosts erfunden und Gäste erfunden.

00:13:03: Und das haben wir uns auch angeschaut und gesagt, man darf es, aber wir möchten das nicht für uns weil wir möchten authentisch bleiben.

00:13:09: Wir nehmen das ernst dass man das Publikum nicht täuschen soll und ich denke gerade bei solchen Formatien wäre das Täuschungsrisiko relativ hoch selbst wenn man es deklariert.

00:13:18: Teil wichtiger Punkt

00:13:20: Ja und ich würde vielleicht nochmal weiß die Hörerinnen und Hörern bestimmt interessiert noch mal kurz skizzieren was jetzt aktuell gilt Transparenzpflicht seit Anfang August Jetzt aus der EU-KI-Verordnung uns allen ins Stammbuch geschrieben.

00:13:32: Im Prinzip sind, glaube ich zwei Dinge wichtig die uns in der Redaktion Content-Kreation betreffen.

00:13:38: das ist einmal dass man sogenannte Deepfakes kennzeichnen muss also Bilder die täuchend echt wirken müssen sozusagen in der ersten Berührungsstufe.

00:13:49: also das Bild wird aufgerufen es muss sofort ersichtlich sein.

00:13:51: okay hier handelt sich um KI generiertes Bild.

00:13:54: Da hat das die EU auch ein eigenes grafisches Label zur Verfügung gestellt, dass man nutzen kann.

00:13:59: Und dann gibt es auch nochmal eine Kennzeichnungspflicht für redaktionelle Texte, die von öffentlichem Interesse sind aber nicht menschlich geprüft sind.

00:14:08: Beispiel der studentische Mitarbeiter macht kurz vor Dienstschluss noch schnell einen Newsletterbeitrag mit der KI.

00:14:14: Da guckt niemand fachlich drüber und wird auf die Webseite gestellt.

00:14:17: Das muss als KI generiert gekennzeichnet werden wenn keiner eine redaktionelle Verantwortung übernimmt und keine Menschenprüfung.

00:14:22: da ist so.

00:14:23: Es gibt noch ein paar mehr Regeln, die dann für Anbieter von KI-System gelten wie JetGPT.

00:14:28: Die müssen also ihre Bilder, ihre Medienmaschinen lesbar machen.

00:14:31: Also sie müssen sozusagen die Info, dass das Bild jetzt KI generiert ist auch mitgeben in der Datei.

00:14:36: Das ist das was gilt.

00:14:37: und dann wie Fabio schon gesagt hat, dass es relativ klar umrissen Wir machen uns wirklich Gedanken Was wollen wir eigentlich?

00:14:44: Für uns gilt auch, dass wir so wenig wie möglich mit KI generierten Bildern machen.

00:14:47: Und da höre ich auch in ganz vielen Workshops als Feedback, ja wollen wir uns nicht als Wissenschaftskommunikation auch dazu bekennen dass wir das einfach nicht machen.

00:14:55: Dass wir keine Diebfegs erstellen.

00:14:56: so als Prinzip.

00:14:58: und dann bin ich aber auch an vielen sozialwissenschaftlichen Einrichtungen unterwegs wo man dann irgendwie KI-Wiskum Schulung macht und die sagen dann, ich kann nicht das x-te Bild von meinem Wissenschaftler von der Bücherwand nutzen, um jetzt dieses Thema zu illustrieren.

00:15:12: Ich brauche auch mal, wenn ich einen Vorkast nachher, wo ich ein Zukunftsbild entwickeln möchte... ...zwanzig dreißig Jahre in die Zukunft blicken und einen Forschungsgegenstand verbildlichen.

00:15:21: Dann möchte ich gerne KI nutzen!

00:15:23: Das verstehe ich dann auch so und das ist das Spannungsfeld.

00:15:26: aber die wichtigsten Treiber, die ich quasi in dem Bereich ist im Prinzip Kompetenzaufbau.

00:15:31: also wir müssen glaube ich alle dazu eine Lage sein perfekt mit diesen Tools umzugehen.

00:15:36: Ich sehe das selber, wenn wir jetzt Leute einstellen bei uns für mich ist es inzwischen auch ein Thema über dass ich mich auch an Einstellungsgesprächen unterhalte wie seid ihr in der KI-Nutzung?

00:15:44: Es ist einfach ein Skill der dazugehört.

00:15:47: zum Berufsbild der Zukunft und da müssen wir glaube ich wegkommen davon KI Systeme als sowas wie bessere Suchmaschinen zu benutzen weil die können viel mehr.

00:15:55: Agentisierung ist so das Trendthema gerade.

00:15:58: also weg kommen davon immer wieder einzelne Aufgabe zu brompten sondern sich mal Agenden zu bauen ihre repetitive Aufgaben einer guten Qualität erledigen, das ist glaube ich total wichtig.

00:16:08: Das ist für mich das eine wichtige Thema, das zweite wichtige Thema als datenschutzkonforme Zugänge zu KI-Tools und vor allem an Hochschulen ist das eine superwichtige und spannende Entwicklung also eine gemeinsame Forschung auch für uns aus Außenuniversitär.

00:16:21: Und da bin ich immer noch sehr ein bisschen enttäuscht dass wir es noch nicht hinbekommen haben in Europa da ein Modell aufzusetzen was gemeinnützig ist, was datenschuzkonform ist eine gute Performance bietet, das würde ich mir wünschen.

00:16:34: Das würde viele Probleme lösen, die wir aktuell

00:16:37: haben.".

00:16:39: Deswegen haben wir wirklich auch ganz explizit als erstes steht in unseren Hochschul-Guidelines.

00:17:03: Wir sind KI als Chance, also wir möchten KI nutzen.

00:17:06: Ich habe vorhin gesagt wofür wir es nicht nutzen möchten aber wir möchten natürlich auch im Bereich Bild gibt es gute Anwendungen.

00:17:12: Also dass man wirklich etwas was man halt eben nicht fotografieren kann.

00:17:15: Bereits Illustrationen kann natürlich KI ganz viel bieten und das möchten wir auch nutzen.

00:17:20: Wir möchten da nicht den Leuten die an der Front sind, dann ich das verbieten um ihnen das Leben schwer machen.

00:17:26: Und das ist ein Spannungsfeld, Das wir weiterhin damit umgehen müssen.

00:17:32: Total

00:17:32: wichtiger Punkt finde ich auch, Ermöglichungskultur.

00:17:35: Auch Barrierefreiheit mit Denken bei den Guidelines.

00:17:37: Auch daran denken dass man in Kommunikationsabteilungen auch Kollegen und Kollegen hat die vielleicht ein bisschen älter sind, die nicht so technologieaffin sind, ja die vielleicht eine Behinderung haben das man da keine Barrieren baut sondern was man sich auch überlegt wie kann man diese Technologie allen zugänglich machen?

00:17:50: Da weh gebauten und die Leute abholen sozusagen und viele über Chancen reden definitiv.

00:17:56: Ich stelle dir bestimmt auch fest, dass da die Nutzung auch total unterschiedlich ist.

00:18:02: Auch bei den einzelnen Mitarbeitern, auch wenn sie von Anfang an mitgenommen wurden... Es gibt halt immer die, die deine Affinität zu haben, die probieren wollen, die auch einen kreativen Drive haben und ich finde es gut, wenn du sagst auch, wenn jemand mit einem neuen Tool kommt, das gucken wir uns immer alles erst mal an.

00:18:15: Wir sagen nicht gleich nein, aber es wird immer erst einmal geguckt und versuchen auf okay alle mit einzubeziehen und mitzunehmen.

00:18:21: auch Okay, ich bin gespannt auf den Workshop nachher.

00:18:25: Was da auch so für Feedback kommt aus der Teilnehmenschaft?

00:18:28: Wie die das zu sehen was denen vielleicht fehlt wie unterschiedlich vielleicht auch der Status Cozo ist an den unterschiedlichen Einrichtungen.

00:18:36: Ja spannend!

00:18:37: Ich möchte nur eine kleine Werbetrommel rühren wenn nicht das darf.

00:18:39: Ich habe nämlich noch einen zweiten Workshop neben dem.

00:18:42: hier und da geht es um die Kennzeichnung Und wir werden einen eigenen, heute sozusagen Weltpremiere feiern.

00:18:48: Wir werden eigentlich einen eigenen Kennzeichnungsstandard vorstellen.

00:18:51: Bin ja auch schon ganz gespannt auf das Schädelkommunitiv.

00:18:53: Das du gerade schon

00:18:53: erzielt hast ne?

00:18:54: Genau!

00:18:54: Wir haben ungefähr jetzt ein halbes Jahr in einer kleinen Arbeitsgruppe die aus dieser Factory Wiscom, dass ist ja sicherlich im Begriff vom WMFTR vorgegangen ist, haben dann ein halbes Jahr lang ganz unterschiedliche Einrichtungen uns überlegt wie können wir eigentlich den Standard bauen der noch besser ist als der EU-Standard weil... Also unsere kleinen Gruppe geht dieser Standard nicht weit genug, weil der eben auch ganz viele Lücken lässt.

00:19:15: Und ich habe ja vorhin gesagt was gekennzeichnet werden muss.

00:19:17: wenn es kein Diebfähig ist muss es nicht gekennzeichend werden.

00:19:20: Ist das wirklich gute Praxis in der Wissenschaftskommunikation?

00:19:23: Sollten wir damit rausgehen auf die sozialen Medien verspielen wir damit nicht vertrauen und da bin ich auch ganz gespannt aufs Feedback.

00:19:31: Da müssen wir auf jeden Fall an die Schonungs aus den linken Stellen.

00:19:33: Ja,

00:19:34: kann ich auch gleich mal machen.

00:19:35: Die Seite ist nämlich online.

00:19:37: ai-label.seins ist noch ein Passwort geschützt, aber das Passwort ist Transparenz.

00:19:45: Und wir sind nämlich aktuell in einer Kommentierungsphase.

00:19:47: also wir wollen heute das Label vorstellen und wir wollen es aber nicht dogmatisch setzen nach dem Frist- oder Stürbprinzip sondern wir wollen schon Feedback von der Community haben.

00:19:54: was findet ihr gut?

00:19:55: Was findet ihr schlecht?

00:19:56: Wir wollen jetzt noch eine Iterationsphase machen von zwei drei Monaten und das Labeln dann Ende des Jahres verabschieden und teilen.

00:20:03: Also gerne mitmachen gern vorbeischauen und Feedback einrechnen.

00:20:06: auf der Website

00:20:07: Bin ich gespannt!

00:20:08: Schaue ich da gerne

00:20:09: Genau Fabio.

00:20:10: Zwei, drei Monate hast du gesagt, dann müssen wir uns ja dieses Jahr noch mal hören zum Label.

00:20:15: Sehr gern!

00:20:16: Ich danke euch, dass ihr Zeit genommen habt.

00:20:17: Früh am Morgen kann ich einmal spoilern, noch vorm Frühstück fast und ich wünsche euch ganz viel Erfolg mit eurem Workshop.

00:20:23: Viel Spaß natürlich auf der Jahrestage

00:20:25: um.

00:20:25: Dankeschön.

00:20:26: Vielen Dank.

00:20:26: Ja, dankeschön.

00:20:28: Das war Folge neunundzwanzig aus Innsbruck von Instalt Hochschulkommunikation.

00:20:33: Von Expertinnen für Expertenden rund um Kommunikations-PR, Marketing und Digitalisierung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

00:20:41: Powered by Bundesverband Hochschulkommunication und.

00:20:44: Mandarin.

00:20:45: Adieu!

00:20:45: Wenn euch die Folge weitergebracht hat, teilt sie gerne eurem Netzwerk, lasst uns eine Bewertzung dabei als Spotify und schreibt uns gern auf LinkedIn.

00:20:52: euer Feedback.

00:20:53: Danke fürs Zuhören und bis in vierzehn Tagen.

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